Das Klinikum ist Offizielles Medizinisches Zentrum des Olympiastützpunktes Bayern

Neue Kooperation starker Partner

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Freuen sich über die Kooperation (von links): Klaus Pohlen (Leiter Olympiastützpunkt Bayern), Markus Anwander (Koordinator Außenstelle GAP), Skifahrer Benedikt Staubitzer, Bernward Schröter (Geschäftsführer Klinikum) und Dr. Björn Michel (Leitender Oberarzt).

GAP – Zufriedene Gesichter gaben einer neuen Kooperation den passenden Ausdruck: Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen übernimmt im Auftrag des Olympiastützpunktes Bayern (OSP Bayern) die medizinische und physiotherapeutische Betreuung von KadersportlerInnen olympischer Disziplinen und darf sich deshalb auch das Prädikat „Offizielles Medizinisches Zentrum des Olympiastützpunktes Bayern“ anheften.

Der Vertrag für die Partnerschaft ist zunächst auf ein Jahr befristet. Klaus Pohlen, der Leiter Olympiastützpunkt Bayern, ist optimistisch: „Wir sind noch nie von einem einmal gewählten Medizinischen Zentrum wieder weggegangen.“

Bernward Schröter, der Geschäftsführer des Klinikums Garmisch-Partenkirchen, und Dr. Björn Michel, als Leitender Oberarzt, hören das natürlich gern. Schröter betont, dass man am Klinikum Garmisch-Partenkirchen ohnehin sehr sportafin sei. Und Oberarzt Björn Michel, der selbst einmal Profi-Hockeyspieler war, kann das bestätigen. Er fühlt sich dem Spitzensport noch immer verbunden, weiß, worauf es den Sportlern und Trainern ankommt. So kann sich das Klinikum als starker Partner in der Schmerzbehandlung, aber auch für die Prophylaxe und die Physiotherapie empfehlen.

Skifahrer Benedikt Staubitzer profitiert bereits von der Kooperation. Bei einem Trainingslauf war er im Spätherbst gestürzt und hatte sich das Kreuzband gerissen. Inzwischen ist er mit den Fortschritten sehr zufrieden. Bei einem Pressetermin stemmt der 27-jährige Skifahrer auf einer Spezial-Diagnosebank mal eben 354 Kilogramm mit seinem Bein – und staunt selber, als dies sogar mehr ist, als mit dem gesunden Bein. „Danke, dass wir diese Privilegien hier haben und nutzen können“, sagt er zum Team und den Verantwortlichen.

Auch Markus Anwander, der Koordinator der Olympia­stützpunkt-Außenstelle Garmisch-Partenkirchen, ist froh über die Zusammenarbeit. Er betont die „ideale Nähe“ seines Olympia­stützpunktes zum Klinikum. 35 Athleten aus verschiedenen (vorwiegend) Wintersportdisziplinen kommen in den Genuss der Vorteile, die die Vereinbarung beinhaltet. Nicht nur die olympischen Anwärter sind die Nutznießer, sondern auch Nachwuchstalente. Das reicht von schneller Terminabsprache bis hin zum besonders geschulten Personal. Und nirgendwo sonst in Bayern liegen die Trainingsgebiete wie Gudiberg oder Kandahar so nah an einem Klinikum. Oberarzt Dr. Björn Michel leitet das Team von Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten. Als ehemaliger Hockey-Nationalspieler weiß er ganz genau, was es heißt, wenn sich ein Athlet verletzt und aussetzen muss. Er betont auch das besondere Vertrauensverhältnis, dass es dann zwischen Therapeut und Sportler aufzubauen gilt.

Klaus Pohlen sieht als Leiter des Olympiastützpunktes Bayern nur Vorteile in der Kooperation mit dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Die unmittelbare Nähe, die Kompetenz des Teams, die Möglichkeiten zur Reha und Prävention. „Eine Kooperation starker Partner“, findet er. Im Laufe des Jahres kann sich diese Partnerschaft bewähren.

von Ilka Trautmann

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