Kluges Wirtschaften brachte Überschuss – Ski-WM 2011: Auch das wirtschaftliche Konzept der "Festspiele im Schnee" ist aufgegangen

Man ist zufrieden (v.l.): Thomas Schmid, Peter Fischer und Alfons Hörmann. Foto: Ilka Trautmann

Ein großes Lob wurde dieser Tage noch einmal dem Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees, Peter Fischer, und seinem Team gezollt. Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen waren auch aus wirtschaftlicher Sicht ein Erfolg, wie die vorläufige Abrechnung zeigt. Bei einem Gesamtbudget von 30 Millionen Euro geht man mit einem Plus von 5 Millionen Euro ins Ziel.

Ein überaus positives Fazit, wie OK-Präsident Alfons Hörmann betont. „In einer Präsidiumssitzung haben wir erst kürzlich die Zielstellungen der Ski-WM noch einmal Revue passieren lassen und dabei wurde deutlich, dass das Motto der Festspiele im Schnee aufgegangen ist. Organisatorisch war das Großereignis absolut gelungen, und dass jetzt auch die wirtschaftliche Rechnung passt, freut uns.“ Der DSV, der Risiko oder auch Gewinn der Ski-WM schultert, ist zufrieden. „Kaufmännisch haben wir auf ein Plus gehofft, aber mit dem erreichten Überschuss haben wir die Goldmedaille geholt“, macht DSV-Präsident Hörmann klar. Dass von den geplanten 30 Millionen gute 5 Millionen Euro übrig geblieben sind, sei dem klugen Wirtschaften des OK-Teams vor Ort zu danken. Die Aufgabenteilung mit der Marktgemeinde hat geklappt, das Sponsoring war durchdacht und die Verträge konnten ohne Zeitdruck klug abgeschlossen werden. Auch die zu Beginn schlank gehaltene Personalstruktur hat Einsparungen gezeigt. Und so wurde bei fast allen Einzelposten die Kostengrenze nicht ausgereizt, hinzu kam das gute Ergebnis beim Ticketverkauf, wo etwa 600.000 Euro mehr als geplant eingenommen wurden. Peter Fischer strahlt: „Für mich war die Ski-WM mein persönlicher Lebenstraum, und da es auch wirtschaftlich geklappt hat, ist alles bestens. Die Basis dafür war ein hervorragendes Team, auf das ich mich stützen konnte.“ Bürgermeister Thomas Schmid rechnet außerdem den unbezahlbaren Imagegewinn für seinen Ort hinzu: „Millionen Fernsehzuschauer in der ganzen Welt sahen gelungene Festspiele im Schnee. Wenn man die Presseberichte hinzunimmt, ist das eine enorme Medienwirkung für Garmisch-Partenkirchen.“

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