Kolping Mittenwald hat schon viele große und kleine Projekte unterstützen können

Sammlung für wohltätige Zwecke

Kolping Sammelstelle
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Klein und Groß helfen beim Verladen von Papier und Altkleidern an der Sammelstelle am Bürgerhaus.

Mittenwald – Seit 1975 hat die Kolpingsfamilie rund sechs Millionen Kilo Altpapier und knapp zwei Tonnen Altkleider gesammelt und den Verkaufserlös – mittlerweile eine sechsstellige Eurosumme - immer heimischen sozialen Einrichtungen gespendet.

An der Sammelstelle am Bürgerhaus koordiniert Georg Fichtl mit vielen Helfern die Einlagerung und jeweils im Frühjahr und Herbst auch den Abtransport und Verkauf von Altpapier an die Firma Wertstoff Bader und der Altkleider an die „Kolping Recycling GmbH“ in Fulda. „Am letzten Samstag haben wir mit 25 Helfern und sechs Kleintransportern“, zählt Fichtl auf, „wieder rund 14 Tonnen Altkleider in den an der Ladestraße Ost wartenden LKW verladen“.

Die Textilien werden in zertifizierte Betrieben gebracht. Diese sortieren die noch tragbare Bekleidung, Federbetten, Schuhe und Taschen in über 250 Sorten aus. Dadurch werden Arbeitsplätze in Deutschland und dem benachbarten Ausland gesichert. Kolping will sich damit bewusst gegen die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer aussprechen. Daneben gibt es Menschen in armen Ländern die Möglichkeit, für wenig Geld gute Kleidung zu tragen.

Nach dem Motto „Viele Hände schaffen ein schnelles Ende“, lobte Kolping-Vorsitzender Hannes Neuner(„Noderschuster“)den Einsatz der kleinen und großen Helfer und lud alle nach getaner Arbeit noch zu einer Brotzeit ein. „Ein herzliches Vergelt’s Gott auch an die vielen Altpapier und Altkleiderspender. Wir hoffen weiterhin auf ihre großzügige Unterstützung“.

Die erste Spende erhielt übrigens 1977 der Pfarrkindergarten. Damit konnte auf der Außenanlage ein Holzzug aufgestellt werden. Danach kamen viele Einrichtungen und Institutionen in den Genuss der spendenfreundlichen Kolpingsfamilie. 2008 sorgten 6.000 Euro dafür, dass die Ministranten mit 46 neuen Kleidern ausgestattet wurden. 2011 freute sich Dekan Thomas Gröner über 7.000 Euro, die zur Renovierung des Pfarrgebäudes und der St. Nikolaus-Kirche verwendet wurden. 2011 und 2019 beteiligte sich Kolping mit jeweils 10.000 Euro an der Renovierung des Spielplatzes im Ried – um hier nur die größeren der vielen Spenden zu nennen.

„Die Abrechnung bei der Kolping Recycling GmbH dauert rund ein halbes Jahr“, ließ Neuner noch wissen, „danach entscheiden wir, wen wir heuer finanziell unterstützen“. kun

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