Siegerentwurf steht fest

Kommunaler Wohnungsbau in Burgrain nimmt Form an

Der Siegerentwurf für den kommunalen Wohnungsbau in Burgrain: Eine Kombination aus wohnlicher Holzfassade und heller, moderner Gestaltung.
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Der Siegerentwurf für den kommunalen Wohnungsbau in Burgrain: Eine Kombination aus wohnlicher Holzfassade und heller, moderner Gestaltung.

GAP – Mehr bezahlbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger schaffen, das ist das Ziel des kommunalem Wohnungsbaus. Der Markt Garmisch-Partenkirchen hat 2019 einen Realisierungswettbewerb für das Bauprojekt in der Burgrainer Steigfeldstraße – ehemalige Gärtnerei Hornung – ausgeschrieben. Der Siegerentwurf steht nun fest.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Abschluss des Realisierungswettbewerbs den ersten Meilenstein auf dem Weg zu diesem äußerst wichtigen Projekt erreicht haben“, zeigt sich Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer zufrieden und fügt hinzu: „Ich hoffe, dass die Realisierung nun zügig voranschreitet und wir unseren Bürgerinnen und Bürgern sehr bald mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen können.“ 

Am 13. März 2020 tagte das Preisgericht, doch konnte die Präsentation der Ergebnisse wegen der Ausgangsbeschränkungen nicht öffentlich stattfinden. Die Pressekonferenz und die Ausstellung der eingereichten Arbeiten mussten ausfallen. 13 Architekturbüros hatten Beiträge eingereicht, die von den Preisrichtern und sachverständigen Beratern ausführlich bewertet wurden. Den ersten Preis erhielt der Beitrag der beiden Büros „hirner und riehl architekten und stadtplaner partg mbb, München“ und „Lex Kerfers_Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, Bockhorn“. Das Preisgericht empfiehlt dem Markt Garmisch-Partenkirchen, die Sieger des Wettbewerbs mit weiteren Planungsleistungen zu beauftragen. 

Der Siegerentwurf sieht einen Gebäudekomplex mit 31 nach Süden und Westen ausgerichteten Wohnungen und einer nach Süden geöffneten Gemeinschafts-Freifläche sowie weitere Nebengebäude vor. Durch die Verwendung von Holz erhalten die Gebäude einen modernen und wohnlichen Charakter, auf der südlichen Dachfläche ist eine Photovoltaik-Anlage geplant. Mit dem zweiten Preis wurde der Beitrag von „Michels Architekturbüro GmbH, Berlin“ mit „herrburg Landschaftsarchitekten - schönherr Landschaftsarchitekten PartmbB, Berlin“ ausgezeichnet, den dritten Preis erhielten die Büros „Hahn Wensch Architekten, München“ und „NMM [Nicole M. Meier] Landschaftsarchitektur, München". kb

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