Komplizierte Fahrzeugbergung

LKW Fahrer vertraute nur auf Navi

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Die Feuerwehrmänner musste den LKW raus ziehen.

GAP/Farchant - Ausschließlich auf sein Navigationssystem hat sich ein ungarischer LKW-Fahrer am heutigen Freitagvormittag verlassen. Der Mann sollte mit seinem 40-Tonner eigentlich eine Firma im Landkreis beliefern. Über Burgrain ließ er sich unbeeindruckt von sämtlichen Beschilderungen auf der steilen Forststraße in Richtung Reschberg navigieren. In der ersten großen Kehre war die Fahrt dann vorerst beendet.

Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes und des Gefälles konnte sich der Lkw nicht aus eigener Kraft befreien. Vielmehr drohte dieser abzurutschen und in das steile Hanggelände abzustürzen. Um dies zu verhindern wurden gegen 11.20 Uhr die Feuerwehren aus Farchant und Garmisch alarmiert. 

Den 20 Einsatzkräften gelang es in dem sehr unwegsamen Gelände mit schwerem Gerät über eine sogenannte Windenbergung das Fahrzeug sicher ins Tal zu bringen. Die Bergung dauerte allerdings über vier Stunden. Wohin der Mann mit dem mit Wasser- und Ölfässern beladenen Lkw letztlich wollte, konnte bislang nicht geklärt werden. Fest steht, dass ihn das blinde Vertrauen auf die Technik nun wohl teuer zu stehen kommen wird.

Von Alma Jazbec

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