Sich auf den Weg machen...

Kreisbildungswerk lädt zum Pilgern ein

Bei einem solchen Gipfelblick lässt es sich gleich leichter Durchatmen.
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Bei einem solchen Gipfelblick lässt es sich gleich leichter Durchatmen.

Region – Der Sommer nähert sich bereits seinem Höhepunkt. Schon seit ein paar Wochen kann das Katholische Kreisbildungswerk wieder seine beliebten Pilger- und Bergwanderungen anbieten.

Natürlich wird dabei auf die Sicherheitsvorkehrungen wie Mindestabstände geachtet, aber gerade im Freien ist das gut möglich. Nicht zuletzt deshalb werden die Angebote in diesem besonderen Jahr gern angenommen. Im Rahmen des Projekts „Alpenflusslandschaften. Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“ entstanden vier Pilgerwege, die die herausragende biologische Vielfalt im Landkreis mit der christlichen Schöpfungsspiritualität verbinden. 

Dem Leben beim Pilgern auf der Spur

„Pilgern schärft die Sinne, hebt den Blick für das Unscheinbare im Alltag und öffnet die Ohren für die leisen Töne des Lebens. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist eine Schatzkiste der biologischen Vielfalt, die sich entlang uralter Wege entdecken lässt“, beschreibt Benjamin Schwarz, der Geschäftsführer des Kreisbildungswerks, die Faszination des Pilgerns. Er hat ein Buch dazu verfasst. Die vier Pilgerwege laden dazu ein, aufzubrechen in diese artenreichen Natur- und Kulturlandschaften. Schritt für Schritt bleiben die Teilnehmer hier dem Leben auf der Spur und lernen kennen, wovon sie und ihr Leben getragen sind. Die vielfältige Natur ist dabei nicht nur abwechslungsreiches Fotomotiv, sondern sorgt für ein funktionierendes Ökosystem, trägt zur Gesundheit bei und ist Quelle lebendiger Spiritualität. 

Tage der Bergspiritualität

Neben den Pilger-Angeboten lädt das Kreisbildungswerk auch zu besonderen Tagen der Bergspiritualität ein. Je näher der Gipfel, desto ferner Ängste und Sorgen...das hat jeder Bergwanderer schon erlebt. Gerade in fordernden Zeiten kommt Sehnsucht auf, nach innerer Ruhe und nach geistigem Einklang. Wer Zeit zum Durchatmen braucht, ist hier richtig. Ein Bergtag aus diesem Angebot führt am 30. Juli zum Beispiel Richtung Stuibenhütte. Die Teilnehmer werden dabei dem Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“, vom Verlieren und Wiederfinden, auf der Spur sein. 

Die Angebote zum Pilgern und zu den Bergtagen mit den jeweiligen Treffpunkten, den Gebühren und vielen weiteren Informationen sind auf der Internetseite des Kreisbildungswerks zu finden. Eine Anmeldung im Vorfeld ist notwendig.  tra

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