Kreisbildungswerk stellt das neue Semesterprogramm "Dialog und Begegnung" vor

Facettenreiches Angebot

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Das Team der KBW-Geschäftsstelle: Martina Dannecker, Ursula Abele, Geschäftsführerin Beate Löw-Schneyder, 1. Vorsitzende Christine Sontheim, Regina Wäger, Margareta Michalczyk und Christina Zellinger.

GAP – Wer Lust hat, Ideen einzubringen, Kontakte zu knüpfen und Projekte umzusetzen – der könnte ehrenamtlich als Bildungsbeauftragte/r beim katholischen Kreisbildungswerk mitarbeiten. Dazu lädt Christine Sontheim, die 1. Vorsitzende des Erwachsenenbildungsträgers ein:

„Wir greifen Themen auf, die den Menschen auf den Nägeln brennen und entwickeln Angebote zu Veranstaltungen, die es so noch nicht gegeben hat. Dieses Engagement macht Sinn!“ Die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen sind eine gute Gelegenheit, mit einem solchen Engagement zu starten. Mit vielen Ideen und Vorschlägen haben die Bildungsbeauftragten auch das aktuelle Programm des Kreisbildungswerks bereichert und den Angeboten ihren Stempel aufgedrückt.

Nach fünf Semestern Studiengang zu den Alpenflusslandschaften wird es in diesem Semester einzelne Exkursionen geben, die jeweils von Experten im Zusammenhang mit besonderen Aspekten der Alpenflusslandschaft stehen: So geht es an den Hirschberg bei Pähl, in die Partnachklamm, entlang der Isar oder auf’s Zugspitzplatt.

Nach den Erfolgen des „Ostergartens“ (2014 und 2016) gibt es ab dem 5. März die Möglichkeit, die interaktive Ausstellung „Menschen begegnen Jesus“ zu besuchen. Mit dem „Forum für Glaubensfragen“ kann man sich im Anschluss an den Sinnenpark ins Gespräch begeben (ab 11. April).

Eine Besonderheit wird die vierteilige Ausbildung zum Kirchenführer in Oberammergau sein. Das Passionsgeschehen, der Ursprung des Passionsspiels und die zugrunde liegende Spiritualität werden im Zentrum stehen. Dieses Angebot richtet sich an Gäste-, Pilger- und KirchenführerInnen, die sich spezialisieren und gerne eigene Führungen entwickeln wollen.

Abt Barnabas Bögle, P. Eckhard Frick SJ, Dr. Christian Hartl (RENOVABIS), Dr. Jörg Möller, Dr. Thérèse Winter oder Irmgard Eder, sind namhafte Referenten, die in verschiedenen Vorträgen Antworten zu Glaubens-, Lebens- und Sinnfragen und zur eigenen Orientierung geben. Das gemeinsame Singen mit Gabriele Wanger, ob als Abend oder als Workshoptag bzw. offenes Angebot, zu dem jeder einfach dazukommen kann, findet ebenfalls großes Interesse.

Konkrete „Frauen-Interessen“ greifen verschiedene Angebote auf: Tanz- und Gesundheitsangebote, eine Vortragsreihe zur Spiritualität des Älterwerdens, ein Oasentag zur Schöpfungsspiritualität oder eine kurze „Auszeit“ für junge Mütter in der Rushhour des Lebens.

Das Thema Nachhaltigkeit wird unter dem Titel „Enkeltauglich leben“ behandelt: „Was können wir tun, damit wir eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist. Bei diesem sechsteiligen Kurs, der ab dem 21. Februar im Innovationsquartier Murnau stattfindet, hat man die Chance, den eigenen Lebensstil in Sachen Nachhaltigkeit und Gemeinwohl zu hinterfragen – und vor allem auch zu ändern“, erklärt Beate Löw-Schneyder.

Wir alle kennen das: gute Vorsätze, definierte Ziele, höchste Zeit für Veränderungen – und trotzdem wollen alle Maßnahmen nicht so richtig greifen. Das „Zürcher Ressourcenmodell ZRM“ hilft, Ziele zu definieren und zu verwirklichen. Das Wochenendseminar am 20./21. April ist ein ressourcenorientiertes Selbstmanagementtraining – und ein hochpreisiges Angebot, das sich auch an Coaches und Motivationstrainer wendet. Was brauchen Eltern? Mit dieser Fragestellung geht Christina Zellinger als Pädagogische Mitarbeiterin für das Programm der Eltern- und Familienbildung an die Planung. Neben den Eltern-Kind-Programmen, die es das ganze Jahr über in vielen Orten des Landkreises gibt, geht es diesmal um das richtige Essen, um den Schulerfolg, um die Leselust bei Kindern und kreative Angebote zur Osterzeit bis hin zu einem Zirkus-Familien-Schnuppertag beim Jugendzirkus „Pfarrelli“.

„Der Genuss der späten Jahre“ und dass es nicht ganz leicht ist, aus einem von Beruf und Verpflichtungen bestimmten Leben in den Ruhestand einzusteigen, damit beschäftigt sich das Kreisbildungswerk ebenfalls. Die Vortragsthemen reichen von „Welcher Ruhestandstyp bin ich?“, „Freiwilliges Engagement macht glücklich“ bis hin zur spannenden Biographiearbeit, um Schätze aus dem eigenen Leben zu heben und zu bewahren.

Das Programmheft „Dialog und Begegnung“ ist bereits im Landkreis verteilt und kann auch direkt beim Kreisbildungswerk angefordert werden. Natürlich sind die Angebote auch online verfügbar unter www.kreisbildungswerk-gap.de. Wer auf dem Laufenden sein will, kann hier auch den Newsletter abonnieren.

von Ilka Trautmann

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