Künstlerische Stele am Wallgauer Hotel Alpenhof

»Alpine Corona Mutante«

Personen neben künstlerischer Stele
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Im Bild (v.l.): Bastian Eiter (1. Bürgermeister Wallgau); Ludmilla Stepaneck (Malerin) und Thassilo Meyer (Zupfinstrumentenbauer Geigenbauschule Mittenwald).

Wallgau – Jeden Tag passieren Rad- und Autofahrer, aber auch Fußgänger, die Mittenwalderstraße in Wallgau, welche mit der Überquerung der Finzbrücke endet, um dann den Weg nach Krün, Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen frei zu machen. Wer nun einmal seine Blicke beim Vorbeifahren nach links oder rechts wendet, findet direkt vor der Brücke das schöne Hotel Alpenhof mit eingerahmten großen Parkplatz und großem Eingang ins Hotel.

Und wer noch einmal auf die leichte von Gras umwachsende Umgrenzung des Parkplatzes schaut, sieht auf einmal einen großen, ca 3,50 Meter hohen schwarzen Baumstamm, eine künstlerische Stele, an der viele bunte Hölzchen hängen.

Malerin Ludmilla Stepaneck und Zupfinstrumentenbauer Thassilo Meyer von der Geigenbauschule in Mittenwald, hatten zusammen eine grandiose Idee, welche in der diffizilen Corona-Zeit etwas Freude und Entspannung bringen sollte. Thassilo Meyer hatte vor circa zwei Jahren diesen 120 Jahre alten Baumstamm Ludmilla geschenkt. Die Künstlerin hat ihn in ihre Werkstatt gestellt, wo er – wie sie sagte: „so vor sich hin kümmerte“. Beide Künstler wollten jetzt „dem Stamm wieder Leben einhauchen“ und ein Zeichen setzen. Ludmilla hat den Stamm mit schwarzer glänzender Farbe bemalt und zusammen haben sie 57 kurze Eisenstäbe einmontiert, an welchen sie bunte Kreise und Dreiecke aus Holz befestigten, und die eine ausgesprochen spielerische und farbenfrohe Stimmung vermitteln.

Beide Künstler gaben der Stele den Namen: „Alpine Corona Mutante“. Und wenn die lebendigen und lebensbejahenden Antennen sich im Wind bewegen, soll das die Besucher zum Nachdenken anregen. Als Meyer den Stamm in der Erde der Parkplatzeinfassung befestigte, kam auch Wallgaus Erster Bürgermeister Bastian Eiter mit einigen Gemeindemitgliedern dazu und wünschte der Gestaltung eine zuversichtliche Wirkung. weh

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