Veranstalter ziehen zufriedene Bilanz zum Kultursommer in Garmisch-Partenkirchen

"Hatten eine Öffentlichkeit wie noch nie"

+
Die Marktgemeinde wird den Kultursommer in Garmisch-Partenkirchen weiterhin unterstützen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten (v.l.): Georg Büttel, Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer und Florian Zwipf-Zaharia.

GAP – Alle vier Kultursommerproduktionen „Ophelias Schattentheater“, „Lumpazivagabundus“, „Die Wand“ sowie „Krach im Hause Gott“ hat Dr. Sigrid Meierhofer besucht und man merkt der Bürgermeisterin das ehrliche Interesse an Kultur an, wenn sie schildert, wie sehr ihr die Stücke gefallen haben und dass gerade die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Aufführungen den Reiz des Kultursommers Garmisch-Partenkirchen ausmachen. Das soll auch in nächster Zukunft so bleiben, denn der Vertrag für den beliebten „Kultursommer“ wurde heuer für die kommenden drei Jahre verlängert. Die Marktgemeinde wird die Reihe weiter jährlich mit 180.000 Euro plus 10.000 Euro für Personal- und Sachkosten unterstützen.

Die Bilanz für dieses Jahr fällt trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse in diesem Sommer gut aus. Rund 12.500 Besucher, dass sind zwar 1.000 Zuschauer weniger als im vergangenen Jahr, „aber wir haben durch die Fernsehaufzeichnung des Lumpazivagabundus eine Öffentlichkeit erfahren wie noch nie“, freut sich der Regisseur und Künstlerische Leiter des Kultursommers Georg Büttel. Auch die heuer im zweiten Jahr in den Kultursommer integrierte Michael-Ende-Woche hat gezeigt, „dass der Stellenwert dieses bedeutenden Schriftstellers im Ort ein hoher ist“, stellt Büttel heraus. Die Michael-Ende-Woche soll künftig zum „festen Bestandteil“ des Kultursommers werden, unterstreicht Veranstalter Florian Zwipf-Zaharia. „Heiter, himmlisch und kalt“ war er, der Kultursommer 2014 zieht er schmunzelnd Bilanz. Dennoch ist Zwipf-Zaharia zufrieden mit den Besucherzahlen, „besonders die kleineren Veranstaltungen wie die Bayerischen Dienstage oder die Werkstätten mit Schauspielern und Autoren waren komplett ausverkauft.“ Für die Unverwechselbarkeit des Kultursommers ist auch im kommenden Jahr gesorgt: „Wir gehen auch im nächsten Sommer wieder an Schauplätze, an denen noch nie Theater gespielt wurde,“ stellt Georg Büttel in Aussicht.

 Von Lilian Edenhofer

Auch interessant

Meistgelesen

Im Dorf halten die Generationen zusammen
Im Dorf halten die Generationen zusammen
39-Jährige von unbekanntem Mann zu Boden gezogen und in Schritt gegriffen
39-Jährige von unbekanntem Mann zu Boden gezogen und in Schritt gegriffen
Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien gefunden
Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien gefunden
Herzlichen Glückwunsch, Laura!
Herzlichen Glückwunsch, Laura!

Kommentare