Launige Teamvorstellung – Die Spieler zeigten sich von ihrer lockeren Seite

Tim Regan führte mit Moderatorin Anna Groß die SCR-Raupe an, als die Spielervorstellung zu Ende war. Foto: Titus Fischer

Nach dem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen wurde die Mannschaft den Fans wie im vergangenen Jahr von Anna Groß vorgestellt. Die Moderatorin des Bayerischen Fernsehens fragte die Zuschauer, wer eine Tomate auf Geschäftsführer Ralph Bader werfen wolle, der von den Fans im Internet wegen der Auseinandersetzung mit Bleicher heftigst kritisiert worden war. „Also so schlimm kannst du gar nicht sein, denn so viel ist das den Fans nicht wert“, kommentierte sie die Zurückhaltung der Anhänger. Zunächst hatte sie 20 Euro für einen Wurf verlangen wollen, doch dann für umsonst fand sich noch ein Anhänger, der diesen Spaß mitmachte, doch Bader konnte dem Wurf ausweichen.

An die „Haare“ ging es dann Neuzugang Benjamin Barz. „Aus der Mannschaft habe ich gehört, dass Du mit dem Helm auf dem Kopf ausschaust wie ein Mädchen“, sagte Groß. So musste Lubor Dibelka ran Der gelernte Friseur griff zur Schere und stutzte seinem Sturmkollegen die Haarpracht um zwei Zentimeter. „Du siehst nun deutlich besser aus als zuvor“, meinte Groß nach dem Abschluss der Haarschneide-Aktion. Barz stellte klar, dass er nur in Bad Tölz geboren sei, aber nie für die Löwen gespielt habe. Torhüter Harti Wild erzählte den Fans, was der Eishockeysport ihm gebe, was der Job als Kaffeeröster nicht brächte, „Blaue Flecken“. Weiter erzählte der Ex-Nationaltorhüter: „Ich brauche einfach die Entlastung und einen zweiten Torhüter, der auch spielen kann. Arbeit und Eishockey ist eben ein bschen viel. Eishockey macht mir nach wie vor großen Spaß und ich kann mir auch etwas dazuverdienen. Außerdem gibt es mir nach wie vor auch den Adrenalin-Kick.“ Der zweite Goalie ist Daniel Huber, der mit seiner Freundin gerade eine Fernbeziehung führt. „Sie ist auf der Suche nach einem Studienplatz in München“, berichtet der neue Goalie. „Mein Ziel ist es, dass ich mir Respekt vor der Mannschaft und den Fans erarbeite und ein würdiger Nachfolger von Harti Wild bin.“ Die Verpflichtung klappte auf den letzten Drücker. „Am nächsten Tag hätte ich in Regensburg unterschrieben“, so der Torhüter. „Die zweite Liga hat mich gereizt, vor allem dort Spielpraxis zu bekommen. Denn der Harti kann in seinem Alter ja nicht mehr so viel“, kokettierte er, nachdem zuvor Wild über sein „hohes“ Alter von 31 Jahren gesprochen hatte. Christian Völk meinte, der Job als Automobil-Kaufmann habe Priorität, dann komme das Eishockey und dann sein großes Hobby Golfspielen. „Meine Stärke ist das Läuferische, Verbesserungspotential habe ich noch beim Passspiel und in der Defensive“, berichtete Neuzugang Tim Richter, der in Hamburg geboren wurde und dann in Füssen zum Eishockey kam. „Dort war ich auch im Internat.“ Tim Regan betonte er sei kein Opa, auch wenn er nach den Rücktritten von Sepp Lehner und Andi Raubal nun der mit Abstand älteste Spieler sei. Er zückte seine Visitenkarte unter dem Gelächter der Fans. „Ich war noch nicht fertig mit dem Eishockeyspielen“, begründete er seine Entscheidung weiterzumachen. Youngster Maximilian Kastner freute sich über seine beiden Treffer im ersten Spiel gegen Bad Tölz. „Das ist es einfach super für mich gelaufen. Ich habe tolle Pässe von Tim Richter bekommen und die Dinger einfach reingemacht.“ Tim Katzer berichtete: „Meine Chancen sehe ich anfangs etwas gering, aber ich hoffe, dass ich im Verlauf der Saison auch spielen darf.“ Als Charmeur gab sich David Appel. Als er mit einem Glas Bier auf die Bühne kam, küsste er gleich Moderatorin Groß auf die Wangen. Brock Sheahan, der zusammen mit Greg Collins in einem Appartement wohnt, berichtete:. „Er schläft unten, mit ihm würde ich auch kein Bett teilen.“ Sheahan sei der bessere Koch, doch Collins der bessere Autofahrer. „Ich komme mit der Gangschaltung nicht zurecht, deshalb fahre ich auch öfters mit Gregs Auto.“ Lediglich ein paar Mal habe er es mit seinem Auto von Grainau aus zum Eisstadion versucht, doch die Fahrten dauerten lange. Als absoluter Autoliebhaber entpuppte sich Tobias Biersack, dessen VW immer absolut sauber sein muss. Zilla erzählte, er habe so viel wie noch nie im Sommer trainiert, da er nach dem Abschuss der Lehre als Elektriker mehr Zeit hatte. Tyson Marsh zeigte sich von den Fans angetan und meinte: „Das gefällt mir, das sind viel mehr als in Italien.“ Dort spielte er zuletzt beim HC Alleghe. U20-Nationalspieler Marcus Weber berichtete, er hätte in der vergangenen Saison neben als Verteidiger neben Sepp Lehner mehr gelernt als in den 13 Jahren zuvor. „Ich werde mein Bestes geben, dass ich bei der U20-WM in Garmisch-Partenkirchen mit dabei sein kann. Ich denke, das Niveau hier in der 2. Bundesliga ist auch nicht schlechter als in der Nachwuchsliga in Nordamerika.“ Dort spielen viele Konkurrenten von ihm um einen Platz in der DEB-Auswahl. Die besten Srüche: „Er war schon streng zu mir, ich musste immer alles auf meinem Platz geräumt haben.“ (Andreas Feuerecker über seinen Mannschaftskollegen und Kapitän Sepp Lehner) „Ich musste die Abteilung vor allen Dingen mal ein bisschen auflockern.“ (Tim Regan über seinen Job bei der Bayern LB) „Eishockey macht mir Spaß, da kann ich auch auf die Kollegen schimpfen.“ (Harti Wild) „Ich schaue auf jeden Fall im Anzug besser aus als Ralph Bader.“ (Tim Regan) „Würdest Du auch für weniger Geld beim SC Riessersee spielen?“ (Frage von Moderatorin Anna Groß an Harti Wild) „Ich sage nichts anderes, denn er ist ja viel größer als ich“. (Tim Regan, der als Dolmetscher fungierte und immer noch einen Satz Eigeninterpretation zur Erhei- terung der Zuschauer anfügte – bei der Übersetzung von Tyson Marsh) „Ich habe die Mädels in Garmisch-Partenkirchen noch nicht kennengelernt.“ (Torhüter Daniel Huber auf die Frage, ob die Mädels in Passau netter seien) „Ich bin Automobil-Kaufmann und kein Autodantler und arbeite im Hintergrund.“ (Christian Völk auf die Anmerkung von Groß, „Auto-Dantler“ hätten nicht den besten Ruf) „Ich fühle mich nur alt, wenn ich auf die Statistik schaue, wie viele Spiele und Punkte ich schon gemacht habe“ (der 37-Jährige Tim Regan) „Das war schon eine Umstellung nach zwölf Jahren als Eishockeyspieler nun jeden Tag bis 17 Uhr arbeiten zu müssen.“ (Christian Völk über seinen Job) „Du kannst Dich wohl nicht mehr erinnern, weil ihr nur alkoholfreies Bier getrunken habt“ (Anna Groß zu Sepp Staltmayr, der nicht mehr wusste, auf welchen Berg die Wanderung ging) „Könntest Du dir auch mal vorstellen im Büro von „Tyrann“ Ralph Bader zu arbeiten?“ (Anna Groß zu Tim Regan) „Die anderen reden genauso.“ (Kapitän Sepp Staltmayr, ob man als Mannschaftsführer viel sprechen müsse) „Ich muss mir noch eine Partei aussuchen“ (Tim Regan auf die Frage, ob er Ambitionen auf das Bürgermeisteramt in Ohlstadt hege) „Ich hatte drei Jahre lang keine Schere mehr in der Hand.“ (Lubor Dibelka, bevor er Benjamin Barz die Haare schnitt) „Lubor hat sich auch schon Mut angetrunken. (Benjamin Barz) „So leicht kann man Dich eigentlich nicht verfehlen.“ (Anna Groß vor dem Tomatenwurf auf Ralph Bader) „Komm mit raus, dann zeig ich es Dir“ (Justin Zilla auf die Frage von Anna Groß, was er nach der Meisterfeier angestellt habe)

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