Lebensretter ausgezeichnet

Als ein Lehrgangsteilnehmer am George C. Marshall Center Ende Februar einen Herzinfarkt erlitt, wurde nach dem Rettungsdienst auch die Militärpolizei alarmiert, um eine schnelle Durchfahrt durch die Wache am deutsch-amerikanischen Bildungsinstitut sicherzustellen. Die Stabsgefreiten Justin LaDow, Justin Benge sowie Christopher Fimpel waren innerhalb weniger Minuten vor Ort, um alles für das Eintreffen des Notarztes vorzubereiten.

Die Situation verschlechterte sich jedoch, eine gefühlte Ewigkeit verging, bevor der Rettungswagen kam. Das Herz des Kursteilnehmers hörte auf zu schlagen. Justin Benge begann mit den „lebensrettenden Maßnahmen“, die jeder NATO-Soldat einmal pro Jahr trainieren muss. Christopher Fimpel setzte den Defibrillator ein. Nach einer erfolgreichen Wiederbelebung konnte der Patient dem zwischenzeitlich eingetroffenen Notarzt stabil übergeben werden. Bei einer kleinen Zeremonie wurden die Lebensretter nun mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. „Diese Soldaten konnten durch ihren schnellen Einsatz ein Leben retten“, erklärte der Vorgesetzte der US-Militärpolizei 1st Sergant Alex Thompson. „Sie konnten dieses Leben retten, da sie gut trainiert waren und jeder Beteiligte durch die Vorbereitungen instinktiv wusste, wie man in solch einer Gefahrensituation handeln muss“. Die Garnison-Managerin Karin Santos sowie der Stellvertretende US-Direktor des George C. Marshall Centers, Dr. James MacDougall, zeichneten die Polizisten mit einer Medaille aus und bedankten sich auch im Namen des Patienten. Christopher Fimpel fand die abschließenden Worte zur Zeremonie: „Jeder kann mit der richtigen Ausbildung und dem richtigen Equipment Leben retten.“ Es müsse sich nur jemand trauen zu handeln.

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