Zwei Sieger des Leistungswettbewerbs aus unserem Landkreis

Oberbayerns bester Handwerksnachwuchs geehrt

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Die Kammersieger aus dem Landkreis. Bäckerin Regina Strodl (Mittenwald) und Zimmerer Maximilian Krinninger (Garmisch-Partenkirchen) mit Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers (links) und Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl (rechts).

Die Siegerinnen und Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Kammerebene wurden bei einer Feierstunde in München ausgezeichnet. Unter ihnen die Kammersieger aus unserem Landkreis: Bäckerin Regina Strodl (Mittenwald) und Zimmerer Maximilian Krinninger (Garmisch-Partenkirchen).

„Ich bin stolz auf 80 Macherinnen und Macher, die unser Wirtschaftsbereich in diesem Jahr hervorgebracht hat. Aber auch Lehrer, Eltern und Freunde haben ihren Teil geleistet, damit wir diese jungen Frauen und Männer auszeichnen dürfen, die in diesem Jahr die beste Gesellen- oder Abschlussprüfung im oberbayerischen Handwerk abgelegt haben“, gratulierte Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers ergänzte, es brauche hervorragende Ausbilder, die in der Lehre das weitergeben, was sie früher selbst einmal erlernt haben: „Sie haben einen entscheidenden Anteil daran, dass unser oberbayerischer Berufsnachwuchs in den Prüfungen hervorragende Ergebnisse erzielt und sich im Wettbewerb gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt hat.“ 

Das Handwerk bildet in über 130 verschiedenen Berufen aus. Unter den Geehrten im Saal saßen neben Absolventinnen und Absolventen der ausbildungsstarken Berufe aus den Bereichen Kfz, Elektro, Metall, Bau und dem Nahrungsmittelhandwerk auch Vertreter der Holz-, Textil- und Gesundheitsberufe sowie von Berufen, die weniger im Rampenlicht stehen, aber ebenso kontinuierlich ausbilden. Peteranderl wies darauf hin, dass sich das Handwerk stetig verändere: „Neue Technologien werden entwickelt und neue Materialien entdeckt, die wiederum in neuen Arbeitsprozessen zum Einsatz kommen.“ Neue Kundenwünsche erforderten, die Kenntnisse regelmäßig anzupassen und zu verfeinern. Der Kammerpräsident: „Diese Anpassungsfähigkeit hat das Handwerk immer ausgezeichnet und dazu beigetragen, dass unser Wirtschaftsbereich auch nach Jahrhunderten noch erfolgreich ist.“ Den Kammersieger*innen wünschte Peteranderl viel Erfolg für den weiteren Wettbewerbsverlauf: „Ich würde mich sehr freuen, Sie bei der Ehrung der Landes- oder Bundessieger wiederzusehen. Zeigen Sie der bayerischen und nationalen Konkurrenz, wie erstklassig die Ausbildung im oberbayerischen Handwerk ist.“ kb

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