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Mann unter Schleusungsverdacht: Bundespolizei stoppt Quartett bei Mittenwald

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Bundespolizei
Die drei Begleiter wurden wegen ihres unerlaubten Einreiseversuchs angezeigt. Ihr Fahrer hat sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern zu verantworten. © Bundespolizei

Die Bundespolizei beschuldigt einen kosovarischen Mann, drei Landsleute eingeschleust zu haben. Das Quartett wurde auf der B2 nahe Mittenwald gestoppt. Alle vier Personen sind am Samstag (17. September) direkt zurückgewiesen und den österreichischen Behörden übergeben worden.

Am Grenzübergang Scharnitz – Mittenwald kontrollierten die Bundespolizisten die Insassen eines Autos mit italienischen Kennzeichen. Der 45-Jährige am Steuer des Wagens wies sich mit einem kosovarischen Reisepass und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis aus. Die zwei Frauen und der Mann im Fonds des Wagens hatten zwar Pässe dabei, Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt im Land konnten die kosovarischen Staatsangehörigen im Alter von 17, 19 und 44 Jahren jedoch nicht vorlegen. Der Fahrzeugführer gab sich ahnungslos und erklärte, dass er sich schlicht keine Gedanken gemacht habe, auf welche Dokumente es angekommen wäre.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Begleiter wegen ihres unerlaubten Einreiseversuchs angezeigt. Ihr Fahrer hat sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern zu verantworten. Die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizei verweigerte den kosovarischen Staatsangehörigen die Einreise und überstellte alle vier Personen der österreichischen Polizei. kb

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