Zu viele Insassen erzeugten Verdacht

Mann bei wiederholtem Schleusungsversuch in Mittenwald gefasst

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Am Mittwoch wurde in den frühen Morgenstunden bei Mittenwald eine Schleusung mehrerer Personen durch die Bundespolizei beendet.

In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 24. Juli, beendeten Bundespolizisten bei Mittenwald eine nicht gerade unauffällige Schleusung mehrerer Personen. Es war nicht das erste Vergehen des mutmaßlichen Schleusers, der nun gefasst werden konnte.

Der irakische Fahrer wies sich zunächst ordnungsgemäß aus. Die sechs weiteren Insassen, darunter drei Kinder, waren ohne Dokumente unterwegs. Laut eigenen Angaben stammen sie ebenfalls aus dem Irak. Da der Wagen insgesamt nur fünf Sitzplätze hat, mussten sich die Kinder einen Platz teilen beziehungsweise die Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen verbringen. Es gab keine Kindersitze und keiner der Mitfahrer war angeschnallt. 

Die Bundespolizei Rosenheim ermittelt gegen den Fahrzeugführer wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen. Bereits 2018 hatte der Mann wegen Einschleusens eine Bewährungsstrafe erhalten. Auf richterliche Anordnung hin muss der 48-Jährige in Untersuchungshaft. Einer der Migranten wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Die übrigen fünf Personen werden voraussichtlich unmittelbar wieder nach Griechenland zurückkehren müssen, da sie dort bereits von den zuständigen Behörden registriert worden sind.  kb

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