Mit der LongLeif-Rikscha unterwegs in und um Garmisch-Partenkirchen

Abwechslung erfahren: »Rikscha, bitte!«

LongLeif Rikscha-Projekt
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Sichtbar gute Laune, ein Strahlen im Gesicht und Wind in den Haaren: die Fahrten für Seniorinnen und Senioren mit der „LongLeif-Rikscha“ starten im Juli.

GAP – Raus an die frische Luft und ins Grüne, den Radius endlich wieder einmal weiterziehen. Corona hat den Bewegungsradius von Seniorinnen und Senioren massiv reduziert, aber auch wer nicht mehr selbst Rad oder Auto fährt und in seiner Mobilität eingeschränkt ist, kommt nicht weit herum. Mit dem Angebot der Rikscha-Fahrten können Senioren ab Ende Juli wieder einmal eine Tour durch die altbekannte Umgebung in Garmisch-Partenkirchen unternehmen und entdecken, was sich Neues im Ort getan hat.

Ganz bequem und sicher kutschieren die ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten die LongLeif-Rikscha durch den Ort. In gemächlichem Tempo geht es auf eine Rikscha-Reise durch und um Garmisch-Partenkirchen, auf vertrauten oder auch neuen Wegen. Die Rikscha bietet Platz für bis zu zwei Fahrgäste, die vorne sitzen und damit den Ausblick genießen können. Die Pilotin oder der Pilot steuert das Rad von hinten – und hat damit – das Wohlbefinden der Fahrgäste stets im Blick. Die Ausfahrt bietet Zeit für gute Gespräche und Geschichten sowie Entspannung an der frischen Luft.

Die Rikscha-Fahrten sind kostenfrei, denn die geschulten Fahrer der LongLeif-Rikscha sind ehrenamtlich im Einsatz. Die Anschaffung dieses ganz besonderen Elektro-Fahrrads wurde zum überwiegenden Teil mit Mitteln aus dem Förderprogramm LEADER finanziert. LongLeif trägt die laufenden Kosten. „Die Idee, Senioren*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen eine Möglichkeit zu bieten, den Ort auf eine ganz andere Art und Weise zu erkunden, hat uns von Beginn an fasziniert. Mit diesem tollen Projekt können Brücken zwischen Generationen gebaut werden und neue Freundschaften entstehen. Wir sind glücklich, dass diese tolle Idee aus dem Fördertopf LEADER unterstützt werden konnte“, meint dazu Martin Kriner, der Geschäftsführer und Manager der Lokalen Aktionsgruppe Zugspitz Region.

Künftig soll die LongLeif-Rikscha einmal die Woche zu festen Terminen fahren, v.a. in der Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Seniorenarbeit wie dem SeniorenTreff Marianne Aschenbrenner, dem Café Malta der Malteser oder ambulanten Pflegediensten hier in Garmisch-Partenkirchen. Eine Fahrt dauert eine gute Stunde. „Die Rikscha eignet sich für eine oder auch gut zwei Personen. Laden Sie doch eine Freundin, Ihren Mann oder Ihre Betreuerin ein: Komm, wir fahren mit der LongLeif-Rikscha!“, richtet sich Beate Löw-Schneyder von der LongLeif an die Seniorinnen und Senioren. Sie hat das Projekt initiiert und freut sich auf den Start der Fahrten im Rahmen des Kulturfestivals „GAP.beinand“. Während des Festivals ist die LongLeif-Rikscha an vier Tagen dabei: Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag, jeweils in den Zeitfenstern zwischen 10-12 Uhr und 17-21 Uhr. Die Abfahrt für die Schnuppertouren von 30 Minuten ist zur vollen Stunde am Richard-Strauss-Platz.

Eine Anmeldung ist ab diesen Freitag, 9. Juli, unter Tel. 08821 730 76 84 oder anmeldung@longleif.de möglich. kb

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