Mittenwalder Bergwacht feiert gelungenen Umbau

Nach vielen Monaten des Umbaus zeigt sich nun die Mittenwalder Bergwacht im neuen Gewand. Innen wie außen wurde renoviert und vergrößert; Mitglieder, Ausbilder, Bergwachtanwärter und die Bereitschaftsleiter haben jetzt genug Platz, um Schulungen und alle bergwachtmäßigen Arbeiten durchzuführen.

Viele Mittenwalder hatten sich beim Einweihungsfestakt an der Dammkarstraße eingefunden, und standen erwartungsvoll vor einem symbolischen Absperr-Rettungsseil, um die ökumenische Weihe und die Reden einiger geladener Gäste mitzuerleben. Dekan Thomas Gröner und Pfarrer Olaf Kringel zelebrierten den gemeinsamen Gottesdienst und segneten die Rettungswache und stellten sie unter den Schutz Gottes. „Gott habe auch den Menschen geschaffen, um anderen zu helfen und in Not beizustehen. Möge der Rettungswache Erfolg und Glück bei ihren Einsätzen beschienen sein.“ Die Geistlichen segneten dann das holzgeschnitzte Kruzifix, das später im neuen Schulungsraum seinen Platz finden wird. Bereitschaftsleiter Heinz Pfeffer begrüßte die 80 Gäste aus nah und fern und bedankte sich herzlichst bei den vielen Förderern und Gönnern, „ohne die die Renovierung nicht zu schaffen gewesen wäre.“ Zusammen mit den 6.122 Stunden Eigenleistung der Bergwachtmänner und kameradschaftlicher Hilfe sei nun der heutige Tag der Einweihung endlich zustande gekommen. Landrat Harald Kühn lobte den vorbildlichen Einsatz der Bergwacht und die damit verbundene Wichtigkeit für die öffentliche Sicherheit. Jeder, der die Heimat und die Berge liebe, habe die Bergwacht auf seiner Seite. Mittenwalds Bürgermeister Adi Hornsteiner wünschte ebenfalls das Beste und positive Rettungseinsätze. Seit 1920 gibt es in Mittenwald die Bergrettung und in den vergangenen bald hundert Jahren habe sich der „Dienst am Nächsten“ und die Rettungsmaßnahmen ständig weiter entwickelt. „Meine Tür steht der Bergwacht immer offen“, erklärte der Bürgermeister abschließend. Zwei Spendenkuverts von Landrat Kühn und Bürgermeister Hornsteiner fanden dann den Weg in die Hände von Heinz Pfeffer. Auch wanderten einige Kuverts von Kameraden aus Garmisch-Partenkirchen, Grainau und Krün zum Bereitschaftsleiter, und auch Regionalleiter Norbert Heiland wünschte mit einem Briefumschlag „dem neuen Haus und seinen Mitarbeitern alles Gute“.

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