Ein Modulbau für die Patienten – Einweihung des Interimsbaues am Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Fühlen sich wohl in den modernen, freundlichen Räumen: Patientin Angela Birkhof aus Ingolstadt mit Eileen Schultz und Franziska Barthelmes. Foto: Lilian Edenhofer

„Lodge“ wird der Interimsbau am Klinikum Garmisch-Partenkirchen genannt wegen der besonderen Funktion und der Holzbauweise. Das Gebäude ist eine komplette Holzkonstruktion. „Lodge“ steht auch in einem großen Schriftzug an der Fassade des Hauses, das Ende Februar feierlich eingeweiht wurde.

Bereits vor 18 Wochen sollte der Bau fertiggestellt werden. Für die beauftragte Firma HM-Modulbau aus Oberfranken war es allerdings der erste Krankenhausauftrag, erklärte Klinikumsgeschäftsführer Wolfgang Türk. Die verspätete Fertigstellung der Zwischenlösung wird auch Auswirkungen auf den gesamten „Bauabschnitt 7“ der Sanierung des Klinikums Garmisch-Partenkirchen haben. „Es wird sich alles um einige Wochen verzögern,“ schätzt Türk. Der „Bauabschnitt 7“ wird in drei Bauphasen durchgeführt und endet voraussichtlich Anfang 2014. Dafür werden insgesamt 37 Mio. Euro ausgegeben. Rund 21 Mio. Euro davon sind staatliche Zuschüsse. „Ein wichtiger Schritt für das Klinikum und für die Gesundheitsregion Garmisch-Partenkirchen,“ stellte Landrat Harald Kühn bei der Einweihung heraus. Damit die Sanierung am Klinikum uneingeschränkt weiter laufen kann, wurde das vierstöckige Interimsgebäude errichtet. Die Umsiedlung der Patienten erfolgte bereits am Wochenende des 26. und 27. Februar. Jedes der Stockwerke verfügt über 30 Betten in hochwertigen Zwei-Bettzimmern mit insgesamt 120 Betten, zwei Privat- sowie zwei Allgemeinstationen. „ Für die Patienten ist es kein Nachteil dort untergebracht zu werden, eher ein Vorteil“, sagt Türk. Denn alle Patientenzimmer verfügen über eine eigene Nasszelle. Die Mietdauer des Objektes beträgt 40 Monate.

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