Museum Aschenbrenner

Barbies in historischen Gewändern

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Barbie im Tournüre-Rock, Barbie im fließenden Empire-Kleid, Barbie in der geraden Linie der 1920er Jahre: Rund vierzig Puppen, eingekleidet von Designerhand, schreiten im Museum Aschenbrenner über den Laufsteg und zeichnen Modegeschichte nach.

GAP – Barbie im Tournüre-Rock, Barbie im fließenden Empire-Kleid, Barbie in der geraden Linie der 1920er Jahre: Rund vierzig Puppen, eingekleidet von Designerhand, schreiten im Museum Aschenbrenner über den Laufsteg und zeichnen Modegeschichte nach. Die einzigartigen Kostüme werden erstmals öffentlich ausgestellt.

Der Schöpfer der Meisterwerke möchte lieber ungenannt bleiben. „Seit rund 20 Jahren fertigt er diese historischen Kostüme im Miniaturformat – eine unglaubliche künstlerische und handwerkliche Leistung“. Museumsleiterin Karin Teufl freut sich über die exklusiven Leihgaben. Normalerweise sind an Outfit und Look einer Barbie, so heißt es, rund 100 Menschen beteiligt. Outfit und Look der Barbies, die jetzt in der aktuellen Ausstellung „Barbie.Fashion.Design“ im Aschenbrenner Museum zu sehen sind, entstammen der Arbeit eines einzigen Künstlers, vom Entwurf bis zum kleinsten Ausfertigungsdetail ! Jeder Faltenwurf, jede Borte, die aufwändigen Frisuren, das schimmernde Geschmeide – alles ist handgemacht. Im dunkelroten Samtkleid, die golddurchwirkten Ärmel gerafft, schreitet eine Barbie in mittelalterlichem Gewand als erste über den Laufsteg. Ihr folgen „Kolleginnen“ in Gewändern aus der Renaissance-, Barock- und Rokokozeit, aus Empire, Biedermeier- und Gründerzeit. Den Abschluss bildet eine brünette Schönheit mit Bubikopf in zart rosafarbenem Kleid mit tiefgesetztem Gürtel, Rock und Haarband perlenbestickt – eine Berlinerin der 1920er Jahre, die gerade aus dem Cabaret kommen könnte. Im Vorraum der Ausstellung tummeln sich die Stargäste der Modenschau: Die Königin der Nacht im nachtblauen Ballettkostüm mit Monddiadem, Romeo und Julia, Königin Elisabeth und Maria Stuart, Maria Callas als Norma im weißen Jerseykleid, in einen smaragdgrünen Samtmantel gehüllt. Bis Anfang Oktober sind die Barbies in ihren Design-Gewändern im Museum Aschenbrenner (Loisachstraße) zu sehen. Für Kinder wird es am 25. August ein museumspädagogisches Programm geben.

Von Kreisbote

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