Bundespolizei stoppt Niederländer mit den Hosentaschen voll Geld

Mutmaßlicher Drogenkurier bei Grenzkontrolle in Mittenwald aufgeflogen

Bargeld
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Ein niederländischer Staatsangehöriger fiel mit reichlich Bargeld, das er nicht erklären konnte, bei der Grenzkontrolle auf.

Mit den Hosentaschen voll Geld stoppte dieser Tage die Bundespolizei einen Niederländer am Grenzübergang Mittenwald. Das Zollfahndungsamt München führt nun Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Drogenkurier wegen Geldwäsche.

Die Bundespolizei hatte bereits vor einigen Tagen einen niederländischen Fahrzeuglenker am Grenzübergang Mittenwald gestoppt. Der Mann führte über 10.000 Euro in bar bei sich. Im Auto fanden die Beamten zudem Spuren von Kokain. Auch der Fahrer selbst stand unter Drogeneinfluss.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte auf der B2 den Fahrer eines in den Niederlanden zugelassenen Kleinwagens. Dabei forderten die Beamten den jungen Mann auch auf, seine Hosentaschen zu leeren. Der Niederländer legte 10.600 Euro in bar und einen sogenannten Crusher mit Cannabisanhaftungen vor. Die Aussagen des 25-Jährigen zu seinem Reiseziel und -zweck widersprachen sich erheblich. Erst gab der Mann an, in Seefeld im Urlaub gewesen zu sein. Später behauptete er, in Österreich gearbeitet zu haben. Einen Arbeitgeber konnte er jedoch nicht nennen. Bezüglich des Bargeldes gab der Utrechter an, dass er dieses mitführe, um sein Auto reparieren lassen zu können, falls dies notwendig würde. Der 2003 gebaute Kleinwagen hatte jedoch laut Recherche noch einen Zeitwert von lediglich etwa 2.500 Euro.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges stellten die Bundespolizisten gelockerte Verkleidungen im Fahrzeuginnenraum fest. Nach Rücksprache mit der zuständigen Zollbehörde führten die Beamten Drogenwischtests an diesen Stellen sowie an den Geldscheinen durch. Allesamt verliefen positiv auf Kokain - auch der Drogentest beim Fahrer. Damit erwartet den Utrechter zusätzlich ein Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter berauschenden Mitteln. Die Zollbeamten beschlagnahmten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München II die 10.600 Euro und stellten den Crusher sowie die beiden Smartphones des Beschuldigten sicher. Das Zollfahndungsamt München führt nun die Ermittlungen gegen den Niederländer wegen Gelwäsche. kb

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