Grenzpolizei Murnau

Mutmaßlicher Einbrecher und Autodieb bei Eschenlohe festgenommen

Alkoholisiert mit Diebesgut im gestohlenen Fahrzeug unterwegs: Der Tatverdächtige wollte sich einer Festnahme entziehen und beschleunigte, als ihn Beamte der Grenzpolizei Murnau auf der B2 in Eschenlohe anhalten wollten.
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Alkoholisiert im gestohlenen Fahrzeug mit Diebesgut unterwegs: Der Tatverdächtige wollte sich einer Festnahme entziehen und beschleunigte, als ihn Beamte der Grenzpolizei Murnau auf der B2 bei Eschenlohe anhalten wollten.

Eschenlohe – Warum sich der festgenommene Mann aus Sachsen-Anhalt in unserer Region aufgehalten hat, ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittler wollen herausfinden, ob ein Zusammenhang mit weiteren Einbrüchen besteht.

Am gestrigen Montag, 22. Juni, haben Schleierfahnder der Grenzpolizei Murnau auf der A95 bei Eschenlohe einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen, der in einem gestohlenen Pkw unterwegs war. Der Verdächtige kommt aus Sachsen-Anhalt. Wie die Polizei meldet, wurde dort am vergangenen Freitag in eine Privatwohnung eingebrochen. Neben einem vierstelligen Geldbetrag und weiteren Gegenständen nahm der Einbrecher auch einen Autoschlüssel mit und entwendete das Fahrzeug.

Die Festnahme verlief nicht reibungslos. Den Schleierfahndern war das gestohlen gemeldete Fahrzeug bereits auf der B2 aufgefallen. Sie wollten eine Kontrolle durchführen. Der 38-jährige Fahrer des Pkw ignorierte jedoch das Anhaltesignal und beschleunigte. Mit Verstärkung durch drei weitere Einsatzfahrzeuge wurde der Verdächtige schließlich an der Autobahnauffahrt Eschenlohe gestellt. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde zur Dienststelle der Grenzpolizei nach Murnau gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille. Der Großteil des gestohlenen Geldbetrags und weitere Teile der Diebesbeute befanden sich im Auto.

Die Ermittler prüfen nun, aus welchem Grund sich der mutmaßliche Täter in der Region aufgehalten hat und ob auch Einbrüche in der Gegend mit ihm in Verbindung stehen. Noch in der selben Nacht wurde der Tatverdächtige nach Sachsen-Anhalt verlegt, wo er laut Angabe der Polizei heute im Laufe des Tages vor den Haftrichter treten wird. Der Strafrahmen für Wohnungseinbruch liegt bei einer Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahren. moc

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