Naturpark Ammergauer Alpen: Die Nachfrage nach nachhaltigen Natur- und Urlaubserlebnissen steigt

"Katzensprung - Kleine Wege, große Erlebnisse"

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Der Naturpark Ammergauer Alpen nimmt im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt auf. Mit dem Projekt „Katzensprung – Kleine Wege, große Erlebnisse“ wird das Thema klimaschonender Tourismus aktiv besetzt und in der Region weiterentwickelt.

Ammertal – Zum 1. August wurden die Ammergauer Alpen zur Naturparkregion ernannt – die 19. im Freistaat. Ziel der Naturpark-Gründung ist es, das Gebiet in den Gemeinden Oberammergau, Unterammergau, Ettal, Saulgrub-Altenau, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien nachhaltig zu sichern, zu pflegen und zu entwickeln.

Die Ernennung ist rein touristisch gesehen ein Pfund, mit dem man sehr gut werben kann, denn die Nachfrage nach nachhaltigen Natur- und Urlaubserlebnissen steigt. Aber auch die Regionalentwicklung und Regionalvermarktung kann neuen Schwung aufnehmen.

Gemeinsam mit elf weiteren Bewerbern (ein Auswahlverfahren ging voraus) nimmt der Naturpark Ammergauer Alpen jetzt an einem Projekt teil, das klimaschonende Reiseangebote bekannter und besser auffindbar machen will. In diesem Rahmen werden nachhaltig agierende Tourismuspartner erfasst und die Destination mit ihrem Angebot auf Stärken und Schwächen hin untersucht.

Seit rund drei Wochen läuft die Abfrage bei touristischen Anbietern. Das sind Beherbergungsbetriebe wie Hotels oder Gastronomie genauso wie Freizeitattraktionen, Bergbahnen, Museen oder Schwimmbäder. Diese haben die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeit mittels einer Checkliste zu prüfen und sich damit am Projekt zu beteiligen. So sollen gemeinsam mit den Akteuren ein nachhaltiges Angebot für den Naturpark entwickelt und bestehende Angebote sichtbarer gemacht werden.

Mitte November fand die Auftaktveranstaltung für das neue Projekt „Katzensprung“ in Frankfurt am Main statt. 24 Vertreter aus den ausgewählten Naturparkdestinationen wurden über Inhalte, Analyseverfahren und Projektziele informiert und konnten sich untereinander austauschen. Mit seinen knapp vier Monaten ist der Naturpark Ammergauer Alpen zwar das „Kleinkind“ unter den Naturparkregionen, doch braucht man den Vergleich mit anderen nicht zu scheuen. Mit Angeboten wie dem kostenlosen Busfahren für Gäste mit elektronischer Gästekarte, dem E-Bike-Verleihnetz und als Fahrziel Natur, hat die Ammergauer Alpen GmbH bereits die Grundlage für einen nachhaltigen Naturpark geschaffen. Das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege, große Erlebnisse“ wird vom Bundesumweltministerium gefördert.

von Ilka Trautmann

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