Neue Attraktion soll den Sommertourismus im Kreuzeck- & Alpspitzgebiet ankurbeln

Besondere Ein- und Ausblicke soll es schon bald an der Alpspitze geben, denn die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG baut hier eine neue Aussichtsplattform. Das Kreuzeck- und Alpspitzgebiet soll vor allem für den Sommertourismus so an Attraktivität gewinnen. Und spektakulär wird sie sein, die Aussichtsplattform „AlpspiX“, die mit ihren beiden insgesamt acht Meter hervorstehenden Stegen in Form eines „X“ über dem Abgrund schweben wird.

50 Meter oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn, neben der Bergstation des Osterfelderkopf-Liftes, werden die beiden insgesamt je 13 Meter langen Brücken acht Meter über dem Nichts ragen, die anderen fünf Meter sind im Fels verankert – jeder Steg besteht dabei aus zwei Doppel-T-Trägern aus Stahl. Der bis zu drei Meter breite Weg auf den beiden Aussichtsplattformen wird das Adrenalin in Wallung bringen: Der Boden ist aus Gitterrost – damit der Schnee durchfallen kann – und am Ende der Konstruktion erreichen die Besucher eine Glaswand und haben einen sensationellen Blick fast 1000 Meter in die Tiefe. Ein Geländer bildet die seitliche Begrenzung. Die Form- und Farbgebung des neuen AlpspiX soll sich an der Umgebung orientieren, um die einzigartige Bergkulisse nicht zu beeinträchtigen. Die Genehmigungen mit entsprechenden Auflagen liegen längst vor; zwei Monate Bauzeit sind eingeplant und die Arbeiten haben bereits begonnen, wie uns jetzt BZB-Sprecherin Eva-Maria Greimel bestätigen konnte: „Der Wegebau hat begonnen, ebenso die Arbeiten für die Fundamente.“ Es gibt auch Kritiker, die das Vorhaben als „Inszenierung der Natur“ empfinden. Doch wenn das Wetter mitspielt, soll noch im Laufe des Septembers die neue alpine Attraktion fertig gestellt werden und für staunende und vor allem für zahlreiche Gäste sorgen. Peter Theimer, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG: „Die geplante Aussichtsplattform ist der erste Baustein zur Steigerung der Attraktivität des Kreuzeck- und Alpspitzgebietes im Sommer. Die unvergleichliche Bergwelt soll auch Familien mit Kindern, Senioren und weniger trittsicheren Gästen bequem nahegebracht werden.“ Da man das Projekt in einem ohnehin bereits touristisch erschlossenen Gebiet verwirklicht, hat auch die Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen keine Einwände erhoben.

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