23-jährige Fachkraft vorgestellt

Neue Jugendsozialarbeiterin kümmert sich um zwei Schulen

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Eva Krapf kümmert sich um alles, was den Schülern auf dem Herzen liegt.

Murnau / Oberammergau – Der BRK-Kreisgeschäftsführer Arnd Hansen konnte kürzlich die neue Fachkraft für Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Oberammergau und der Mittelschule Murnau vorstellen.

Die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Oberammergau war seit letztem Sommer wegen Elternzeit vakant und für die Mittelschule Murnau ging kürzlich die Genehmigung für eine zusätzliche halbe Stelle ein. „Um die großen und kleinen Probleme“ der Schüler kümmert sich nun im Auftrag des BRK die 23-jährige Sozialarbeiterin Eva Krapf aus Murnau, die je Schule eine halbe Stelle in einer Person übernommen hat. Stefan Märte, der ihr als Leiter des Jugendamtes bereits während einer Hospitation die Aufgaben des Amtes vermittelt hat, begrüßt die Besetzung und betont die Wichtigkeit für viele junge Menschen in der Jugendsozialarbeit ein niedrigschwelliges Hilfsangebot zu haben, das oftmals schlimme Entwicklungen wirksam verhindern helfen kann. Auch die beiden Schulleiter Thomas Metschies (Murnau) und Stephan Haas (Oberammergau) freuen sich über die neue Kollegin, die schon von vielen Lehrkräften erwartet wur- de. Krapf, die wechselweise mit einem eigenen Büro an beiden Schulen für Schüler, Lehrer und Eltern präsent ist, will sich nun möglichst schnell in den Klassen vorstellen neben der individuellen Beratungsarbeit erste Projekte, z.B. ein Streitschlichter- programm in Oberammergau, auf den Weg bringen. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und bin schon vom ersten Tag an bei den Schülern gefragt“, so Krapf. In der mit über 400 Schülern größten Mittelschule in Murnau steht ihr dabei Anke Stöhrer bei, die dort bereits seit 2010 als Sozialpädagogin aktiv ist. Die Bedeutung präventiver Arbeit hoben die unterstützenden Gemeinden hervor. Bürgermeister Arno Nunn (Oberam- mergau) z.B. verwies auf seine früheren Erfahrungen bei der Polizei. Die Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis gibt es erst seit 2007. Sie wird von freien Trägern wie dem Roten Kreuz in enger Abstimmung mit Schulleitern, Jugendamt, Schulamt, Freistaat und Gemeinden betrieben. Die Jugendsozialarbeit kümmert sich v.a. um Hilfestellungen für benachteiligte jugendliche im Netzwerk anderer Hilfsangebote des Landkreises.  kb

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