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Neue Kirchenglocken von St. Anna am Wamberg geweiht

Am vergangenen Sonntag wurden die neuen Kirchenglocken von Sankt Anna am Wamberg geweiht. Trotz Regenwetter war die Weihe gut besucht.
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Am vergangenen Sonntag wurden die neuen Kirchenglocken von Sankt Anna am Wamberg geweiht. Trotz Regenwetter war die Weihe gut besucht.
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Am vergangenen Sonntag wurden die neuen Kirchenglocken von Sankt Anna am Wamberg geweiht. Trotz Regenwetter war die Weihe gut besucht.

GAP – Ein wertvolles Kulturgut sind die alten Kirchenglocken von Sankt Anna am Wamberg. Über Jahrhunderte konnten sie beschützt werden, besonders während der Kriegszeiten ungewöhnlich. Die Anwohner von Wamberg mussten sie zeitweise sogar verstecken. Die Weihe der neuen Kirchenglocken war für alle Teilnehmer etwas ganz Besonderes.

Am Sonntagvormittag war es soweit, die drei neuen Kirchenglocken konnten vor der Kirche St. Anna am Wamberg geweiht werden. Trotz Regen strömten unzählige Gläubige hinauf an die idyllisch gelegene Kirche. Bierbänke wurden auf dem festlich geschmückten Vorplatz aufgestellt, um den Gästen eine Sitzmöglichkeit zu bieten. Selbstverständlich wurde der vorgegebene Abstand eingehalten. Hausstände untereinander konnten aber zusammensitzen.

Die Wamberger haben die Glocken jahrhundertelang beschützt

Für Pfarrer Andreas Lackermeier ist die Weihe der neuen Glocken etwas ganz Besonderes: „Ich bin den Bürgern von Wamberg sehr dankbar, dass sie die älteste Glocke weit und breit über hunderte von Jahren beschützt und teilweise sogar versteckt haben. In Kriegszeiten konnten nur wenige Glocken gerettet werden."  Die Sterbeglocke, welche auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1678. Vor Krieg, Feuer oder Zerstörung wurde sie seitdem beschützt.
Der heilige Rochus ziert die erste Glocke, der heilige Sebastian die zweite (auf dem Bild von links) und die dritte und größte trägt das Abbild der heiligen Anna. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 75.000 Euro, die aus Spenden und mit Unterstützung der Marktgemeinde finanziert wurden. Darin sind auch der Ausbau der alten Glocken und der Einbau der neuen enthalten, dabei handelt es sich um ein aufwendiges Unterfangen. Im Kirchturm ist derzeit noch eine Stahl-Konstruktion verbaut, welche die Glocken hält. Diese wird nun entfernt und durch einen Glockenstuhl aus Eiche ersetzt.

Die alten Kirchglocken werden weiterhin bewahrt

„Ein Frevel wäre es, die alten Glocken zu entsorgen“, betont Pfarrer Lackermeier. Sie finden am Friedhof einen neuen Platz. Nach der Weihe und dem Gottesdienst ging es für die Gäste in den Berggasthof Wamberg, um das geschichtliche Ereignis bei einer Brotzeit zu feiern. Am kommenden Mittwoch ist es dann soweit, der Austausch der Kirchenglocken beginnt ab 7.30 Uhr. Mittels Autokran werden erst die alten Glocken ausgebaut und dann die neuen Glocken in den Kirchturm gehoben. Hierfür wurde schon eine Öffnung am Kirchturm angelegt, um genug Platz für die Arbeit zu haben. Dann werden die neuen Glocken hoffentlich für die nächsten 500 Jahre läuten.
Übrigens: Auch Partenkirchens Pfarrkirche in der Ludwigstraße bekommt neue Glocken. Diese werden am kommenden Freitag, 31. Juli,  ab 7.30 Uhr in den Kirchturm gehoben.

Dominik Bartl

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