Neue Unterkunft für Geigenbauschüler

Die Mittenwalder Geigenbauschule hat ein neues geräumiges Schülerwohnhaus im Ort. Am oberen Rain 5a, direkt neben dem Therapiezentrum des Deutschen Ordens, Haus Röhling. Der früheren Besitzerin Claudia Röhling Baerdend wurde ihr Heim langsam zu groß und die Versorgung zu anstrengend.

Die ersten Vermietkontakte entstanden dann durch Helmut Meixner, dem Leiter der Einrichtung. Weitere Verhandlungen ergaben sich mit der Geigenbauschule und Dr. Frederik Habel, dem Landratsamt und dem Jugendamt. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist seit 1984 Sachaufwandsträger der renommierten „Staatlichen Berufsfachschule für Musikinstrumentenbau Mittenwald“ – so die offizielle Bezeichnung seit 2009. Das Landratsamt ist somit zuständig für die Gebäude, deren Ausstattung und für die Unterbringung der Schüler während ihres fünfwöchigen Blockschulbesuches. „Es war nicht einfach“, so Helmut Meixner bei der Hauseinweihung am 3. Dezember. „Finanzielle, bauliche und bürokratische Hindernisse waren zu meistern und es hat vier Jahre gedauert, bis wir am 1. September das neue Wohnhaus für die ersten Schüler öffnen konnten“. Meixner bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, welche durch Fleiß und Engagement dazu beitrugen, den Termin im September einzuhalten. Die Betreuung der Berufsschüler erfolgt durch den Deutschen Orden als Heimträger und durch Mitarbeiter aus dem Haus Röhling. Landrat Harald Kühn wünschte im Namen des Landkreises dem neuen Schülerwohnhaus und seinen Schülern Glück und Erfolg in der Ausbildung. Denn das sei ein wesentliches Fundament für einen positiven Lebensentwurf. Auch er bedankte sich bei allen Verantwortlichen, die bei der Errichtung des Wohnhauses mitgeholfen hatten. Bürgermeister Adolf Hornsteiner schloss sich den Worten des Landrats an. Er hofft, dass das Wohnhaus den Schülern auch ein Gefühl von Heimat vermittelt. Schulleiter Dr. Frederik Habel erwähnte die vielfältigen Aufgaben im Unterricht, denen sich die meist sehr jungen Schüler – 15 und 16 Jahre – stellen müssen. Deshalb sei das soziale Umfeld und eine Betreuung sehr wichtig und das neue Wohnhaus habe dafür die richtige Plattform. Bei der anschließenden Begehung des Hauses segnete die anwesende Geistlichkeit, Dekan Thomas Gröner und Pfarrer Olaf Kringel, die Räumlichkeiten.

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