Neuer Posten für Alexander Dobrindt

Nachdem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos um seinen Rücktritt nachgesucht hatte, der ihm erst verweigert und dann doch zugestanden wurde, drehte sich das Personalkarussell bei den Christsozialen rasch und gründlich. Auch Bundestagsabgeordneter Alexander Dobrindt ist davon betroffen.

Ministerpräsident Horst Seehofer hat schnell gehandelt. Er hat den 37jährigen Karl-Theodor von und zu Guttenberg als Nachfolger des amtsmüden Ministers Glos vorgestellt und als CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt (38 Jahre) berufen. Die 30jährige Dorothee Bär aus Unterfranken fungiert – Dobrindt zur Seite gestellt – als neue stellvertretende Generalsekretärin. Der neue CSU-Generalsekretär ist auch in unserem Landkreis bestens bekannt. Und Alexander Dobrindt, bereits kommissarisch im Amt, ist gefordert. Bis zum Herbst wird er daran gemessen, wie erfolgreich er für die CSU die Europa- und Bundestagswahl zu managen versteht. Dass Parteichef Horst Seehofer ihn, Dobrindt, seine Stellvertreterin Dorothee Bär und Karl-Theodor zu Guttenberg (37 Jahre) überraschend in wichtige Ämter berufen hat, wertet der 38Jährige Peißenberger als „Chance, die Partei zu einem Neubeginn zu führen“. Offiziell zum Generalsekretär ernannt wird Dobrindt am 16. März vom Parteivorstand der CSU. Der Peißenberger vertritt als Direktabgeordneter seit 2002 den Bundeswahlkreis 226 und damit die Landkreise Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg. Sein Bundestagsmandat, erklärte Dobrindt unserer Zeitung, wolle er weiter ausüben.

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