Ganz ohne Beton setzt man auf glasfaserverstärkten Kunststoff

Neuer Stauraum-Abwasserkanal in Partenkirchen

Regenrückhaltebecken
+
Millimetergenaues Arbeiten war gefragt.

GAP – Ganz ohne Beton kommt der neue Stauraum-Abwasserkanal in Partenkirchen aus. Denn die neuen Kanalrohre unterhalb der Hauptstraße in Partenkirchen bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Die einzelnen vorgefertigten Rohrabschnitte wurden von der Fa. Kutter GmbH in nur wenigen Tagen millimetergenau auf 40 Metern Länge unterhalb der Hauptstraße Partenkirchen verlegt. Der Durchmesser der neuen Kanalleitung beträgt zwei Meter, der Durchmesser der Anfang- und Endbecken des neuen Regenrückhaltestauraums liegt bei drei Metern. Nicht nur eine bessere Abwasserreinigung ist damit gewährleistet, das neue Bauwerk soll bei Unwettern Überschwemmungen verhindern. Die Anfang- und Endbecken der Regenrückhaltekonstruktion sind über Rohre miteinander verbunden – das Wasser staut sich hier auf und kann durch die Öffnung eines Drosselabflusses gezielt ablaufen. Die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen haben in die neue Konstruktion 150.000 Euro investiert. Das Bauwerk ist Teil des Sanierungskonzeptes für das Abwasserkanalnetz von Garmisch-Partenkirchen. Stolz ist man darauf, dass im Kreisort erstmals glasfaserverstärkter Kunststoff für ein Bauwerk dieser Dimension verwendet wurde.  kb

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare