Gebäude C des neuen Landratsamtes feierlich eingeweiht ­– Budget von über 16 Millionen Euro eingehalten

Ein Grund zum Feiern

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Für ein Erinnerungsfoto an diesen besonderen Tag stellten sich die Gäste und am Projekt beteiligten Personen gerne zusammen.

GAP – „Es ist vollbracht. So steht es auch in der Bibel. Es ist ein großer Tag für den Landkreis“, eröffnete Landrat Anton Speer die Einweihung des Neubaus des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Freitag.

Bis dahin war es ein langer Weg. Im März 2009 hatte der Kreistag beschlossen, das Landratsamt am bestehenden Standort in der Olympiastraße um- beziehungsweise neu zu bauen. Ende 2010 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. 30 Architektenbüros schickten Bewerbungen mit guten, praktischen und auch futuristischen Ideen ein. Gewonnen hatte den Wettbewerb Peter Schwinde aus München. Er hat die Jury, bestehend aus Prof. Fritz Auer, Prof. Dr. Thomas Jocher und Christoph Schreyer, mit seinem Projekt überzeugt. Im Frühjahr 2013 wurde mit den Roharbeiten für den Erweiterungsbau begonnen. Davor musste allerdings das Gartenheim abgerissen werden. Im Herbst 2014 zogen dann nach zwei Jahren Bauzeit die ersten Sachgebiete in das neue Gebäude ein. Folgende Fachabteilungen finden die Bürger nun im neuen Landratsamt: Personenstands- und Ausländerwesen, Wohngeldstelle, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Natur- und Umweltschutz, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Katastrophenschutz und das Bauamt. „Bei 100 Mitarbeitern sind die Frauen bei uns in der Überzahl. Mit der Frauenquote haben wir hier also kein Problem“, witzelte Speer. Darüber amüsierten sich auch die Ehrengäste, unter anderem die Landtagsabgeordneten Harald Kühn und Florian Streibl, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Bauer, Vizelandrat Dr. Michael Rapp und Regierungsdirektor Guido Kamp. Das große, helle Foyer brachte die meisten Besucher zum Staunen. Demnächst sollen hier auch Veranstaltungen stattfinden, wie zum Beispiel Ausstellungen oder Diskussionsrunden. Mit dem Neubau haben sich nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert, auch ist das neue Landratsamt „bürgerfreundlicher“ geworden. Das Budget von 16,5 Millionen Euro wurde eingehalten. „Sonst hätten wir es über die Kreisumlage reingeholt, wenn der Umbau teurer geworden wäre“, lachte Bürgermeister Wolfgang Bauer in seiner Rede.

Von Alma Jazbec

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