Mit dem Umbau der innerörtlichen Verkehrsachse wird auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer verbessert 

Neugestaltung der Olympiastraße in Garmisch-Partenkirchen

Olympiastraße
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Der im Vordergrund sichtbare, gepflasterte Bereich soll Richtung Richard-Strauss-Platz und bis zur Einmündung der Parkstraße fortgeführt werden. Der dafür notwendige letzte Bauabschnitt an der Olympiastraße startet Mitte März.

GAP – Die Olympiastraße ist eine wichtige Verbindungsachse zwischen Garmisch und Partenkirchen. Insgesamt 3,1 Millionen Euro werden für ihre umfassende Sanierung investiert und bereits jetzt hat die Straße ihr Erscheinungsbild stark verändert. Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt von der St.-Martin bis zur Chamonixstraße zogen sich lange Monate hin und forderten viel Geduld von den Anwohnern. Ab Mitte März wird nun der zweite und damit auch letzte Abschnitt realisiert.

Dieser umfasst den Bereich zwischen Fußgängerzone, Richard-Strauss-Platz bis Einmündung Parkstraße und Chamonixstraße. Die Gemeindewerke kommen als erste zum Zug, um zunächst die Leitungen für Abwasser, Wasser und Fernwärme zu verlegen. Im Anschluss folgt der Straßenbau, der mit Granitpflaster auch optisch an den Bereich vor dem Landrats­amt anschließt.

Der gepflasterte Bereich wird nach Fertigstellung zur Tempo-20-Zone; dieser verkehrsberuhigte Geschäftsbereich soll auch für die komplette Chamonixstraße entwickelt werden, wie aus dem Rathaus erklärt wird. Als Antwort auf schriftlich eingereichte Fragen von Gemeinderat Martin Sielmann (FDP) hat 1. Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU) noch einmal unterstrichen, dass mit dem Umbau der Olympiastraße auch die Sicherheit für alle Verkehrs­teilnehmer verbessert wird: „So sieht die Planung eine Verbreiterung der Gehwege vor sowie neue barrierefreie Querungen. Der Abschnitt vom Landratsamt bis zur Einmündung Parkstraße wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. In diesem Bereich werden dieses Jahr, als Ersatz für die gefällten Bäume, Neupflanzungen in gleicher Anzahl vorgenommen. Außerdem werden auf jeder Fahrbahnseite je ein Radwegschutzstreifen aufmarkiert. Die Ausschreibungen für die Markierungsfirmen werden seitens der Verwaltung aktuell vorbereitet, so dass zeitnah ab März / April eine Umsetzung erfolgen kann.“

Auf die Frage, warum die nagelneue Gemeindestraße nicht für den Schwerverkehr gesperrt wird, konnte Bürgermeisterin Koch diese Auskunft geben: „Die Olympia­straße ist eine wichtige innerörtliche Verkehrsachse, wo auch der Ortsbus mehrmals täglich fährt. Aus diesem Grund wurde die Olympiastraße mit einer höherwertigen Bauklasse u.a. durch einen dickeren Schichtaufbau errichtet, die dem Schwerverkehr stand hält.“ Der zweite und letzte Abschnitt wird 1,65 Millionen kosten und mit 900.000 Euro gefördert. Bis Ende des Jahres soll das Großprojekt Olympia­straße abgeschlossen sein. tra

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