2018 wird mit dem Tag der Bundeswehr und dem Beginn der Umbauarbeiten in der Werdenfelser Kaserne viel los sein

Neujahrsempfang der Bundeswehr in Murnau

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Beim Neujahrsempfang im Offizierscasino in Murnau (v. li.): Oberstleutnant André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes; Bürgermeister Rolf Beuting, Landrat Anton Speer und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jürgen Eckert.

Murnau – „Die Bundeswehr ist ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft“ und das sehe man an den zahlreichen Gästen, die zum Neujahrsempfang gekommen seien, sagte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jürgen Eckert in seiner Begrüßung im Offizierscasino.

Dem konnte Bürgermeister Rolf Beuting zustimmen, der den gemeinsamen Empfang von Bundeswehr und Marktgemeinde als „schöne Tradition“ bezeichnete. Er setzt auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit und auf die Generierung von Synergieeffekten im Bereich Digitalisierung zwischen Bundeswehr und Gemeinde. Für das Murnauer Bataillon war das vergangene Jahr geprägt von Einsätzen – etwa 110 Soldaten waren im Ausland – und der Umstrukturierung und -benennung zum Informationstechnikbataillon 293 (ITBtl 293). Auch 2018 wird ein wichtiges Jahr, wie die Vorschau von Oberstleutnant Eckert zeigte. Zum einen gehören auch dieses Jahr Auslandseinsätze zu den Aufgaben – acht Soldaten sind derzeit im Ausland, weitere 40 werden noch gehen – zum anderen feiert das ITBtl 293 sein 60-jähriges Jubiläum und begeht am 9. Juni den deutschlandweiten Tag der Bundeswehr in der Werdenfelser Kaserne. Darüber hinaus beginnen heuer die Um- und Neubauarbeiten in der Kaserne, die voraussichtlich bis 2030 dauern werden. Eingeplant sind hierfür aktuell rund 90 Mio. Euro. Im Zuge der Arbeiten sollen u.a. moderne Räumlichkeiten für das technische Gerät entstehen sowie Verwaltung und Unterkünfte getrennt werden. Über 500 Soldaten sind inzwischen in der Werdenfelser Kaserne stationiert, 700 sollen es werden.

Beim Empfang zu Gast war auch Oberstleutnant André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes. Er hob hervor: „Es ist immer klasse zu hören, dass Bundeswehr und Kommune gut zusammenarbeiten.“ Der Oberstleutnant erklärte, dass sich vieles bei der Bundeswehr verändert habe. Die Anforderungen seien umfassender geworden, denn erstmals in der Geschichte werden sowohl Bündnisverteidigung als auch Krisen- und Konfliktmanagement und Ertüchtigungsaufgaben gleichzeitig umgesetzt. Eine Herausforderung, für die es entsprechende finanzielle Mittel brauche. Die Bundeswehr befinde sich in einer „spannenden Phase“, so Wüstner.

von Melanie Wießmeyer

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