Rechtsstreit Ralph Bader und SCR GmbH

Noch alles offen

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Anwalt Alexander Stolberg zeigte sich unbeeindruckt.

GAP – Keine Entscheidung gab es am Donnerstag im Rechtsstreit zwischen der SC Riessersee GmbH und ihrem ehemaligen Geschäftsfürher Ralph Bader, der von Alleingesellschafter Udo Weisenburger am 24. März fristlos gekündigt worden war.

Die GmbH gab erstmals nähere Gründe bekannt. So gehe es um zwei Reisen von Bader, die er über die GmbH abgerechnet habe. Darüber hinaus soll der Ex-Geschäftsführer private Haushaltsgegenstände ebenfalls über die GmbH erworben haben. Des weiteren habe er seinen geschäftlichen E-Mail-Account auch privat genutzt. Hinzu kämen diverse weitere Gründe, die nicht konkretisiert wurden. „Bei uns sagt man: Je breiter die Palette, desto dünner die Kündigungsgründe“, sagte Richter Dr. Tobias Romeikat. Beide Parteien verließen siegessicher das Amtsgericht. Bis zum 16. Juni hat nun die GmbH Zeit auf die Klage einzugehen, dann hat Baders Seite wiederum vier Wochen Zeit. Wenn es keinen außergerichtlichen Vergleich gibt, fällt das Urteil wohl erst im September. Baders Rechtsanwalt, Alexander Stolberg, zeigte sich unbeeindruckt: "Wir sind von den Vorwürfen nicht überrascht." Auch die Gegenseite zeigte sich in der Gerichtsverhandlung siegessicher. 

Von Titus Fischer

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