Bahnhofsanierung und weitere Investitionen steigern die Vorfreude

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2019 starten

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Die Vorfreude auf die FIS Nordische Ski WM in Seefeld ist dieses Jahr besonders groß.

Bereits drei Mal brannte das Olympische Feuer in der Olympiaregion Seefeld in Tirol, welches Austragungsort der Nordischen Disziplinen im Rahmen der Olympischen Winterspiele in den Jahren 1964, 1976 sowie bei den olympischen Jugend-Winterspielen 2012 war. 1985 war Seefeld erstmals Schauplatz der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften. Mit Erfahrung und Knowhow des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), ausgezeichneter lokaler Infrastruktur, prämierten Loipen, ausgeklügelten Nachhaltigkeitskonzepten sowie hervorragender Sportkompetenz glänzt Seefeld nun zum zweiten Mal als WM-Gastgeber 2019.

Im Rahmen der FIS Nordischen Ski-WM 2019 wurden neben der Bahnhofsanierung auch weitere Investitionen für eine Steigerung der Qualität - insbesondere des Loipennetzes sowie der In­frastruktur - umgesetzt. Seit August 2016 wurde unermüdlich in der Region gearbeitet, um für die FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2019 bestens vorbereitet zu sein. Alle Arbeiten standen unter der Prämisse der Einhaltung aller Anforderungen der FIS Reglements sowie dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Noch im vergangenen November wurden die Umbauarbeiten des Bahnhofs abgeschlossen. „Das Tor zur Olympiaregion“, als symbolträchtige Namensgebung, bringt deutliche sowie umweltschonende Verbesserungen der Verkehrs­abwicklung und eine nachhaltige Attraktivierung des öffentlichen Personenverkehrs. Der gesamte Vorplatz wird zur „autofreien“ Zone und somit ein weiterer Erfolg in der neuen Verkehrskonzeption Seefelds. Im Inneren ist seit September 2018 das neue Informationsbüro des Tourismusverbandes der Olympiaregion Seefeld angesiedelt. Die WM-Pressehalle wurde nach neuesten Sicherheitsnormen saniert sowie umgebaut und hat als Pressezentrum die Feuertaufe beim Nordischen Seefeld Weekend im Jänner 2018 mit Bravour gemeistert.

Zusätzlich auf der Bauagenda war der Neubau des Verwaltungsgebäudes in der WM-Wettkampfarena sowie ein neuer Bauhof für den Tourismusverband Seefeld (Technical Center). Alle Neuerungen sollen den Bewohnern in der Olympiaregion sowie den Gästen nachhaltig und ganzjährig Nutzen und Erfolg bescheren. „Hand in Hand“ lautet das stolze Motto im Nordischen Hotspot Seefeld: Die Freude, den Nordischen Skizirkus vom 19. Februar bis zum 3. März hier am Plateau begrüßen zu dürfen, ist riesig. Das Publikum erlebt sportliche Wettkämpfe auf höchstem Niveau: Rund 700 Athleten aus über 60 Nationen werden in Seefeld und am geschichtsträchtigen Berg­isel in Innsbruck, im Kampf um die begehrten Medaillen, in 21 Bewerben Höchstleistungen erbringen. Alle Infos zu Tickets, Plänen und Wissenswertem rund um die WM 2019 erhält man unter www.seefeld2019.com.

Kein Start für Severin Freund

Der frühere Weltklasse-Springer Severin Freund wird bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld nicht zum Einsatz kommen. Das sagte Bundestrainer Werner Schuster. Der 30 Jahre alte Freund konnte sich nach zwei Kreuzbandrissen und einer fast zweijährigen Wettkampfpause nicht für den WM-Kader empfehlen und fehlt deswegen im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes. Verletzungsbedingt konnte Freund auch nicht den Heim-Weltcup am vergangenen Wochenende in Willingen bestreiten. Freund ist bereits nach dem Neujahrsskispringen in Partenkirchen am 1. Januar 2019 aus Leistungsgründen aus dem Weltcup ausgestiegen und bisher nicht wieder zurückgekehrt. Vor vier Jahren hatte er im schwedischen Falun zweimal WM-Gold erobert und kurze Zeit später auch den Gesamtweltcup für sich entschieden. Bei den Winterspielen in Sotschi 2014 gewann er im Teamwettbewerb die Goldmedaille. Seefeld war Freunds großes Ziel in den schweren Monaten seiner Verletzung. Coach Schuster hatte zuletzt versucht, Freund nach dessen Comeback Ende November vergangenen Jahres noch einmal zurück in die Weltspitze zu führen. Ein „besonderes Anliegen“ sei ihm die Rückkehr nach den langen Verletzungsleiden, hatte der Österreicher immer wieder gesagt. „Menschlich fehlt er im Team sehr, sportlich haben sich die anderen mittlerweile emanzipiert.“    tf

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