Novum für heimische Kulturlandschaft

Anlässlich des Geburtstages von Edgar Allen Poe, der sich heuer zum 200. Mal jährt, führt das Kleine Theater schaurig-schönes, Sprech-, Tanz- und Projektionstheater für die Sinne auf.

November, die dunkelste Zeit im Jahr, Nebelschwaden liegen auf den Feldern, Raben sitzen mit heißerem Gekrächz auf kahlen Bäumen. Dazu passt die Premiere im Kleinen Theater zum Geburtsjahr von Poe, dem Schöpfer mystischer, unheimlicher Geschichten und Gedichte wie „The Raven“ („Der Rabe“) oder „Der Untergang des Hauses Usher“. Tatjana Pokorny hat sich ein „subtiles“ schaurig-schönes, Sprech-, Tanz- und Projektionstheater für die Sinne ausgedacht. „Ein absolutes Novum in Garmisch- Partenkirchen“, wie die Junior-Direktorin des Kleinen Theaters bekennt. Ihr war klar, dass sie im Poe-Jubiläumsjahr unbedingt etwas über den Virtuosen des Horrors machen möchte und ursprünglich war eine Lesung vorgesehen. Doch da traf Pokorny zufällig die Tänzerin und gebürtige Ungarin Andrea Albrecht. Gemeinsam entschlossen die beiden Frauen mit Rainer Pokorny sowie dem zum Ensemble gehörenden, ausgebildeten Ballettänzer, Stephan Schuster etwas ganz Neues zu wagen: Ein „Tanztheater“. Die Regisseurin beschreibt es als „absurdes, abstraktes Theater für die Sinne“, das sehr von der Technik abhängt. Denn auf der „Bühne werden seltsame Sachen passieren“. Gearbeitet wird mit Masken, Bildern und Geräuschen. Das Ganze ergibt eine „Phantasievolle Geisterbahn“ mit dem Titel „Unheimlich schöne Poesie“ bei der Gänsehaut garantiert ist. Die Premiere ist am Freitag, 27. November, im Kleinen Theater in Garmisch-Partenkirchen . Karten für das gruselige Spektakel gibt es beim KREISBOTEN, Olympiastraße 22.

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