Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

„Orange your city“: Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen erstrahlt in Orange

Olympiaschanze Garmisch-Partenkirchen leuchtet orange.
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Am heutigen „Internationalen Tag zu Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ wird auch die Olympiaschanze in Orange erstrahlen.

GAP ‒ Das Empire State Building, die Pyramiden von Gizeh, die Niagarafälle. Noch viele weitere Orte weltweit leuchten heute Abend in Orange. Der 25. November ist der von der UN vor vielen Jahren zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erklärt worden. Mit der Symbolfarbe der UN-Aktion gegen Gewalt soll weltweit ein Statement gesetzt werden. Der Zonta Club Garmisch-Partenkirchen e.V. wird auch in diesem Jahr die große Olympiaschanze im Skistadion Garmisch-Partenkirchen in orangefarbigem Licht erstrahlen lassen.

Die Mitglieder des ortsansässigen Zonta Clubs hoffen, dass die Bilder der einzigartigen Illumination des imposanten Bauwerks größtmögliche Aufmerksamkeit erzeugen. Am Mittwoch, 25. November, startet diese besondere Beleuchtung als Zeichen gegen Gewalt, ab Einbruch der Dunkelheit, um circa 17 Uhr. Am „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ werden unter dem Motto „Orange your City“ weltweit prominente Gebäude und Orte in der Kampagnenfarbe beleuchtet.

Über das weltweite Netzwerk Zonta

Zonta ist ein weltweites Netzwerk berufstätiger Frauen mit dem Ziel zur Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft in rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Belangen. Zonta fördert und unterstützt Frauen, damit sie den Platz einnehmen können, der ihnen zusteht. Die Organisation wurde am 8. November 1919 in Buffalo, New York, gegründet.

Auch das Innenministerium leuchtet in Orange

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lässt morgen ab 17 Uhr das Innenministerium am Odeonsplatz München in orangem Licht erstrahlen. „Die Aktion ist ein leuchtendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die Bayerische Polizei nimmt Gewalt gegen Frauen seit jeher sehr ernst. Fälle von häuslicher Gewalt sind keine Privatangelegenheiten, sondern Straftaten, die konsequent verfolgt werden“, betonte Innenminister Herrmann im Vorfeld der Beleuchtungsaktion.

Bislang sei kein erhöhtes Aufkommen von häuslicher Gewalt erkennbar

Befürchtungen, wonach aufgrund der Corona-Pandemie die Fallzahlen bei häuslicher Gewalt zunehmen würden, haben sich laut Herrmann in Bayern glücklicherweise nicht bestätigt: „Im Vergleich zum Vorjahr lässt sich bislang kein erhöhtes Fallaufkommen feststellen.“ Dies decke sich auch mit den Beratungs- und Unterstützungsanfragen bei den Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer. (kb)

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