Der "Ostergarten" wird mit einer neuen, interaktiven Ausstellung im Gemeindehaus der Johanneskirche fortgesetzt

Menschen begegnen Jesus

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Die Ausstellung „Menschen begegnen Jesus“ nimmt die Besucher auf eine Zeit- und Gefühlsreise mit. Eine der Stationen schildert die Heilung einer gekrümmten Frau.

GAP – Der 2014 und 2016 erfolgreich durchgeführte „Ostergarten“, bei dem die Besucher mit allen Sinnen die Passionsgeschichte in den umgestalteten Räumen des Partenkirchner Gemeindehauses der Johanneskirche erleben durften, verlangt eine Fortsetzung.

„Gern stellen wir für dieses Sinne-Erlebnis wieder unser Gemeindehaus zur Verfügung“, freut sich Pfarrer Manfred Reitlinger von der evan.-luth. Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen. Auch das Mesner-Ehepaar Elisabeth und Andreas Beer nimmt die zusätzliche Arbeit zusammen mit vielen Helfern gern wieder auf sich. Die Macher hoffen auf erneute Begeisterung und das große Interesse von Schulen, Kitas, Touristen und Einwohnern bei „Menschen begegnen Jesus“. Wie bereits beim „Ostergarten“ kommen Konzept und Material aus der badischen Landeskirche. Umgesetzt und mit Leben erfüllt wird es vor Ort von Christen unterschiedlicher Konfessionen unter Leitung von Pastor Peter Neuhaus (Freie evan. Gemeinde) und Pastoralreferentin Susanne Weber (kath. Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau). „Wir wollen die Besucher erneut auf eine Zeit- und Gefühlsreise mitnehmen“, erklärt Weber. Was Menschen damals mit Jesus erlebten, wird an Stationen durch Kulissen, Hörszenen und interaktive Elemente lebendig. Angefangen von der Taufe am Jordan, über die Heilung einer gekrümmten Frau, die Sturmstillung am See Genezareth, bis zur heilsamen Begegnung nach der Auferstehung in Emmaus. „Wichtig ist, dass man sich selbst auf die Spuren Jesus begibt und entdeckt, welche Bedeutung die Geschichten für das eigene Leben haben“, sagt Pastor Neuhaus. Nach einem ökum. Gottesdienst am Sonntag, 4. März, 19 Uhr, in der Johanneskirche kann die Ausstellung erstmals besichtigt werden. Offizieller Beginn ist am Montag, 5. März, Ende am Dienstag, 27. März. Auch diesmal wurden die MitarbeiterInnen geschult, um kompetente Führungen anbieten zu können. Besuchen kann man die Ausstellung nur im Rahmen einer solchen kostenfreien 60-minütigen Führung (Spenden willkommen). Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags 16.30 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 20 Uhr. Interessenten melden sich im Pfarramt der Johanneskirche, Hindenburgstr. 39, Tel. 08821-95230 an. Schulklassen und Gruppen über 10 Personen können zeitlich frei einen Termin vereinbaren.

von Meggy Schäfer

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