Ottfried Fischer – strafversetzt nach Oberbayern

„Ach hier ist es wirklich schön. Wenn der Herr Pfarrer nur nicht wieder kriminalisiert“, denkt sich die Roßhauptnerin (Hansi Jochmann). Dabei stolpert Pfarrer Braun (Ottfried Fischer) in der neuen Episode „Altes Geld, junges Blut“ prompt wieder über einen Mord. Foto: Ilka Trautmann

Presse, Rundfunk, Fernsehen – alle waren sie da, als in der vergangenen Woche ein Besuch am Set möglich war. In Ohlstadt wurden gerade wichtige Szenen zur neuen Pfarrer-Braun-Folge „Altes Geld, junges Blut“ gedreht. Ottfried Fischer, Hansi Jochmann und Heidelinde Weis, die in Hauptrollen zu sehen sein werden, stellten sich geduldig den Fragen und den Kameras der Journalisten.

In Ohlstadt nahm man den Medienrummel gelassen hin. Die Dreharbeiten für den neuen ARD-Fernsehfilm versprechen werbewirksame Bilder zur besten Sendezeit – voraussichtlich im Frühjahr wird die neue Pfarrer-Braun-Episode dann zu sehen sein. Die Pfarrkirche von Ohlstadt wird dabei ebenfalls in den Mittelpunkt des Filmgeschehens rücken; weitere Szenen wurden bei Murnau und Garmisch-Partenkirchen gedreht. Ein bisschen verstimmt zeigte sich Aufnahmeleiter Robert Müller angesichts der nebeligen Wetterlage: „Schließlich wollen wir schöne Bilder von Oberbayern zeigen.“ Für die Innenaufnahmen freilich war das Wetter nicht entscheidend, aber auch hier gab es Verzögerungen, weil der Kameramann zum Zahnarzt musste. Die Darsteller und der Stab, der für die Dreharbeiten unerlässlich ist, nahmen’s gelassen und professionell;  so ist es eben beim Film. Schauspielerin Heidelinde Weis verriet gern, was sie bei den vielen Zeitverzögerungen macht: „Ich gehe noch einmal meinen Text durch. Außerdem habe ich immer ein Buch dabei . . .“ Der gestandene Ottfried Fischer, die zierliche Heidelinde Weis, der baumlange Peter Heinrich Brix und die resolute Hansi Jochmann schlüpften dieser Tage in Ohlstadt in Kostüm und Maske, um Szenen für eine neue Folge der beliebten „Pfarrer-Braun-Serie“ zu drehen. Obwohl Pfarrer Braun gelobt hatte, endgültig vom Kriminalisieren abzulassen, um nur ja nie wieder strafversetzt zu werden, führen ihn veruntreute Spendengelder und ein Doppelmord im katholischen Oberbayern erneut in Versuchung. Die 20. Folge von „Pfarrer Braun“ ist eine Produktion der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft (Produzent: Rainer Poelmeyer) im Auftrag der ARD Degeto für „Das Erste“. Regie führt Wolfgang F. Henschel, das Drehbuch stammt von Cornelia Willinger. Die Redaktion liegt bei Claudia Grässel (ARD Degeto). Die neue Episode trägt den Arbeitstitel „Altes Geld, junges Blut“ und handelt von einem betrügerischen Finanzberater, der viele um ihr Geld gebracht hat und von drei Senioren gekidnappt wurde . . . Das kommt Ihnen irgendwie vertraut vor? Parallelen zu einem wirklichen Fall werden von der Aufnahmeleitung zwar verneint, aber eine gewisse Aktualität kann man dem Film wohl nicht absprechen. Übrigens muss sich die Roßhauptnerin (Hansi Jochmann) als „Undercover-Agentin“ diesmal von ihren roten Locken trennen: Mit grau gefärbten Haaren zieht sie im Auftrag von Pfarrer Braun und Kommissar Geiger in die Seniorenresidenz, in der der Finanzberater tot aufgefunden wurde und stößt dort bald auf eine zweite Leiche. Die Suche nach dem Mörder führt Pfarrer Braun derweil auf eine idyllische Bergalm. In der Almhütte entdeckt der Gottesmann gut versteckt im Herrgottswinkel den entscheidenden Hinweis . . .

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