Markus Eisenbichler wird Vierter - Ruhiger Einsatz für Polizei

Packendes Neujahrsskispringen

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Wer gewinnt die Tournee? Stefan Kraft oder Kamil Stoch (re.)?

GAP – Es war alles perfekt am Neujahrstag in Partenkirchen: Super Wetter, kein Wind und ein Deutscher, der vorne mitmischte. Am Ende kam Markus Eisenbichler beim Neujahrsspringen der 65. Vierschanzentournee auf Rang vier. Besser als der 25-Jährige aus Siegsdorf waren nur der Norweger Daniel Andre Tande, der Pole Kamil Stoch und Oberstdorf-Sieger Stefan Kraft aus Österreich. Der Norweger hatte bereits nach dem ersten Durchgang geführt. Eisenbichler war nach Flügen auf 136,5 und 139,5 Metern gekommen, die ihm insgesamt 278,9 Punkte brachten.

Damit bleibt Sven Hannawalds Sieg während seines „Grand Slams“ 2001/02 der letzte Heimerfolg in Partenkirchen für die DSV-Adler. Wie schon in Oberstdorf hatte Eisenbichler beim zweiten Sprung Probleme bei der Landung und verhinderte nur mit Geschick einen Sturz. „Da waren heute einfach Drei besser. Ich habe leider im ersten Durchgang ein bisschen was liegen lassen. Es ist noch Luft nach oben, aber ich muss ruhig bleiben - dann kommt es schon irgendwann“, sagte Eisenbichler. „Ich war im ersten Durchgang extrem nervös. Ich saß als Letzter oben und habe all die Fahnen gesehen.“ Sieger Tande setzte sich mit Sprüngen auf 138,0 und 142,0 m (289,2 Punkte) vor dem Polen Kamil Stoch (286,0) und Oberstdorf-Sieger Stefan Kraft aus Österreich (282,4) durch. Die Gesamtführung nach zwei Springen übernahm Stoch. Der 17 Jahre alte Domen Prevc, als Favorit in die Tournee gegangen, kam auf Rang fünf (278,5), Bruder und Titelverteidiger Peter Prevc auf Rang elf (263,2). Das dritte Springen findet am Mittwoch in Innsbruck statt: Los geht’s um 14 Uhr.                                                                                Von Titus Fischer

Ruh iger Einsatz für Polizei beim Neujahrskispringen

Trotz des vielen Zuschauer hatte die Polizei beim Neujahrskispringen 2017 erfreulicherweise nicht sehr viel zu tun. Vor allem das nochmals verbesserte Verkehrskonzept des Veranstalters mit den beiden Parkzonen und den Shuttlebussen sorgte für eine entspannte An- und Abreise der zahlreichen Besucher.

Mehr Arbeit hat die Polizei allerdings mit der Freihaltung der Rettungswege in den umliegenden Wohngebieten. Hier müssen leider Jahr für Jahr immer wieder Fahrzeuge beanstandet werden, die sich nicht an die Beschilderung halten. Der Rettungsweg ist bei derartigen Großveranstaltungen eine entscheidende Komponente für die Sicherheit der Besucher und wird aus diesem Grund von der Polizei besonders überwacht.

Neu war in diesem Jahr der Einsatz der Polizeireiterstaffel aus Rosenheim. Die Beamten auf ihren Pferden hatten vor allem im Außenbereich des Stadions einen guten Blick auf das Geschehen. Bereits zum wiederholten Male mit dabei war auch in diesem Jahr der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Kopp. Dabei informierte er sich bei den Beamten vor Ort genauestens über deren Großeinsatz beim Neujahrskispringen.

Von Alma Jazbec

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