Moderator Jörg Pilawa spendet 10.000 Euro für Wärmebildkamera

"Schübe kommen nicht, wenn Ferien sind"

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Die neue Kamera wurde vorgeführt. Die kleine Dahlyn stellte sich zur Verfügung. Gespannt waren Jörg Pilawa (re.), Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas und der Vorsitzende des Fördervereins „Hilfe für das rheumakranke Kind e.V., Hans Keck.

GAP – Moderator Jörg Pilawa hat zu Garmisch-Partenkirchen zwei Verbindungen. Die Freundschaft zu Rosi Mittermaier und Christian Neureuther und das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie. Bei seiner Tochter Nova wurde nämlich die Krankheit vor ungefähr zweieinhalb Jahren entdeckt. Seitdem ist sie dort in Behandlung.

Von dem multimodalen Garmischer Therapiemodell ist der 50-Jährige mehr als überzeugt und spendete 10.000 Euro, damit eine Wärmebildkamera für die Klinik angeschafft werden konnte. Am Dienstag war der Hamburger in der Klinik zu Besuch. „Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr gut aufgehoben. Deshalb ist es mir ein Anliegen, die Klinik zu unterstützen“, erklärte er. Pilawa machte nie ein Geheimnis aus der Krankheit seiner Tochter. „Es gibt zwei Gründe, warum ich damit an die Öffentlichkeit gegangen bin. Einmal zum Schutz meiner Familie. Sollte mich ein Fotograf beim Kauf einer Spritze ablichten, dann ist klar warum. Und der zweite Grund ist, dass diese Krankheit auch Kinder betrifft und das ist noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen.“

Die Familie sieht die Zeit in Garmisch-Partenkirchen als Urlaub. „Die Schübe kommen nicht, wenn Ferien sind. In der Familien können wir uns das gut einteilen. Die Versorgung hier ist perfekt und wir fühlen uns hier gut aufgenommen“, so Pilawa.

Zusammen mit dem Förderverein, der seit 50 Jahren exklusiv nur für das Zentrum tätig ist, konnte die Wärmebildkamera besorgt werden. „Entzündungen produzieren Wärme. Mit der Kamera können wir aktiv entzündete Gelenke identifizieren. Wir erhalten Aufschluss darüber, welche Gelenkspartien von einer Kühltherapie profitieren und wie die Gelenke und Muskeln auf Sport- und Bewegungsprogramme reagieren“, erklärt der ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas. Neben den modernen Medikamenten sei gerade die Bewegung für die jungen Rheumapatienten wichtig.

amilie Pilawa und vor allem Tochter Nova kann mit der Krankheit gut leben. „Wir sind seit zwei Jahren regelmäßig hier. Als Vater einer Patientin wird man hier mit einem Sorglospaket für Familien bedient. Egal ob es sich um die Ärzte, das Pflegepersonal oder die Ergotherapie handelt, man wird hier wunderbar betreut. Ich freue mich daher, diese Spende auch öffentlich machen zu dürfen“, sagte der Moderator.

Von Alma Jazbec

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