Auszeichnung der acht Besten

Preis der Hans und Klementia Langmatz Stiftung an Absolventen der Berufsschule vergeben

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Die Preisträger zusammen mit Schulleiter Johannes Klucker (oben li.), Stiftungsvorstand Dr. Rudolf Falter (oben zweiter v. li.) und stellvertretender Landrat Dr. Michael Rapp (oben re.).

GAP – „Vielen Dank, dass wir so einen Preis erhalten dürfen. Es ist ein Ansporn, dass sich lernen lohnt und auszahlt“, bedankte sich Tabea Häfner im Namen aller Preisträger.

Insgesamt acht Absolventen der Berufsschule Garmisch-Partenkirchen erhielten in diesem Jahr den Preis der Hans und Klementia Langmatz Stiftung.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde fand die Ehrung diesmal in den provisorischen Container-Räumen der Staatlichen Berufsschule statt. Schulleiter Johannes Klucker hob die Einzigartigkeit des Preises hervor, betonte die Verbundenheit von Hans Langmatz mit der Berufsschule und ermutigte die Absolventen, die Ehrung auch in ihrem Lebenslauf zu erwähnen. Es sei mit Urkunde und Geld – 1000 Euro – eine doppelte Anerkennung der erbrachten Leistung.

Vergeben wird der Förderpreis durch die Langmatz Stiftung für besondere Leistungen bei der Berufsausbildung, wobei für die Vergabe auch das soziale Engagement eine Rolle spielt. Als stellvertretender Landrat wies Dr. Michael Rapp darauf hin, dass es den Preis seit über 25 Jahren gibt und dieser sowohl eine Auszeichnung für die Absolventen ist, als auch für die Ausbilder. „Vergessen Sie nicht, wer Sie in der Ausbildung begleitet hat“, so Rapp. Er gratulierte den Preisträgern, die ihre Ausbildung zielstrebig angegangen seien und merkte zum Abschluss und dem Preis an: „Es ist ein guter Schritt in die Zukunft“.

Stiftungsvorstand Dr. Rudolf Falter erinnerte daran, dass für Langmatz die Ausbildung junger Menschen ein großes Anliegen war, was in der Stiftung seinen Ausdruck fand. Hans Langmatz selbst begann seinen beruflichen Werdegang 1936 als Maschinenbauschlosser. In Garmisch-Partenkirchen wagte er 1963 mit seinem Unternehmen in der Kunststoff- und Metallverarbeitung einen Neuanfang. Und ein Neuanfang im Sinne eines neuen Lebensabschnitts nach der Ausbildung beginnt nun auch für die acht Absolventen.

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde durch Regina Kaufmann.

Die acht Langmatzpreisträger im Jahr 2018 sind (auf dem Foto): 

• Markus Eicher aus Steingaden – Steuerfachangestellter (oben Dritter v. li.); • Tabea Häfner aus Oberammergau – Medizinische Fachangestellte (Zweite v. li.); • Ann-Kathrin Halbritter aus Peißenberg – Friseurin (Vierte v. li.); • Celine Hünecke aus Lechbruck – Kauffrau im Einzelhandel (Dritte v. li.); • Sophie Lichtenstern aus Garmisch-Partenkirchen – Medizinische Fachangestellte (li.); Christine Schelle aus Ohlstadt – Steuerfachangestellte (Fünfte v. li.); • Emmeran Weinert aus Wallgau – Steuerfachangestellter (oben Vierter v. li.); • Maximilian Wolff aus Bad Iburg – Koch (oben Fünfter v. li.)

von Melanie Wießmeyer

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