40-Jähriger muss nun selbst mit Konsequenzen rechnen

Raubüberfall im September 2017 in Oberammergau war vorgetäuscht

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Oberammergau - Ende September 2017 zeigte ein 40-Jähriger bei der Polizei einen Raubüberfall an. Zwei Männer hätten ihn in Oberammergau angegriffen und sogar mit einem Messer verletzt. Jetzt räumte das angebliche Opfer vor der Polizei ein, den Überfall erfunden zu haben.

Nach Angaben des 40-Jährigen hätten am 28. September 2017 zwei Unbekannte von ihm die Herausgabe seines Rucksackes gefordert. Auch sei er durch einen der Täter mit einem Messer angegriffen und im Bauchbereich verletzt worden. Die beiden Täter, zwei junge Männer, wären im Anschluss ohne Beute geflüchtet.

Die Ermittlungen in dem Fall hatte unmittelbar nach Bekanntwerden die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen übernommen. Zwar bestanden bei den Beamten von Anfang an Zweifel daran, dass der Überfall tatsächlich stattfand, restlos entkräften ließen sich die Angaben des 40-Jährigen aber nicht.

Bei einer erneuten Vernehmung durch die Ermittler der Kripo am Mittwoch, 7. Februar 2018, räumte der Anzeigeerstatter jetzt aber ein, die Geschichte frei erfunden zu haben. Dies geschah aus persönlichen Motiven. Verantworten müssen wird sich der Mann jetzt selbst wegen eines Vergehens des Vortäuschens einer Straftat.

von Kreisbote

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