Realitätsnahe Übung für die Feuerwehr

An zwei Wochenenden trainierten rund 160 Atemschutzgeräteträger von 24 Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, dem Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau sowie aus dem benachbarten Tirol, im Atemschutzzentrum des Landkreis bei der Freiwilligen Feuerwehr Garmisch die Bekämpfung eines Zimmerbrandes unter realistischen Bedingungen.

Kreisbrandrat Johann Eitzenberger freute sich, dass für die beiden Lehrgangswochenden die renommierte Firma FeuRex aus Oberhausen gewonnen werden konnte, die neben den Ausbildern auch die erforderlichen Brandcontainer stellte. Unter der Gesamtleitung von Atemschutz-Kreisbrandmeister Paul Wakolbinger absolvierten alle Teilnehmer erfolgreich das umfang- reiche, anspruchsvolle und schweißtreibende Training, das eine realistische Situation simuliert. Nach einer theoretischen Unterweisung über die Gefahren beim sog. „Innenangriff“ und dem effektiven Umgang mit den Löschgeräten folgte der praktische Ausbildungsteil. Hier mussten alle Teilnehmer zunächst den korrekten Umgang mit dem sog. Hohlstrahlrohr, einem besonders wirksamen und gezielt einsetzbaren Löschgerät, erlernen bzw. ihr Wissen damit vertiefen. Nach dem Anlegen der Schutzkleidung, die bei den in den Containern herrschenden Temperaturen (bis zu 600° C im Deckenbereich) besonders wichtig ist, und dem Anlegen des Pressluftatemschutzgerätes ging es zusammen mit einem Ausbilder zur Wärmegewöhnung in einen Hindernisparcours. Das Absuchen des mit Rauch und Hitze beaufschlagten Raumes nach einer vermissten Person, sowie das Eindringen in den Brandraum bildeten den Abschluss des ersten Teils. Im zweiten Teil erfolgte dann die eigentliche Brandbekämfung mit verschiedenen Angriffsübungen. Kreisbrandrat Eitzenberger bedankte sich bei allen Teilnehmern, den Ausbildern und Helfern, für das gezeigte Engagement und freute sich, dass der Ausbildungsstand eines jeden Teilnehmers, wenn es auch schweißtreibend war, wesentlich verbessert werden konnte.

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