Gymnasiastin aus Garmisch-Partenkirchen untersucht das Lernverhalten von Hennen

Regionalentscheid "Jugend forscht"

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Juryrundgang bei „Jugend forscht“ 2017: Die Teilnehmer müssen den Juroren genau erklären, wie ihr Versuch aufgebaut ist.

Region – 105 Teilnehmer präsentieren am 28. Februar und am 1. März der Jury ihre Projekte „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“, 22 davon stammen aus Garmisch-Partenkirchen. Auch heuer unterstützt Hoerbiger den Wettbewerb erneut als Patenunternehmen. Ein großer Teil der insgesamt 63 Arbeiten befasst sich in diesem Jahr mit dem Verhalten von Lebewesen sowie mit Umwelt- und Ressourcenschutz.

Das diesjährige Motto der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ lautet „Spring!“ Die Nachwuchswissenschaftler sind dieser Aufforderung gefolgt und zeigen auch 2018 wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Arbeiten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Franca Wohlrab (17), Schülerin des St. Irmengard Gymnasiums aus Garmisch-Partenkirchen, vergleicht in ihrer Arbeit das Lernverhalten von braunen und weißen Hybridhennen. Auf Basis der „operanten Konditionierung“ und der Methode des „Clickertrainings“ hat sie einen standardisierten Versuch aufgebaut, in dem die Tiere Farben ermitteln mussten. Ihre Schulkollegin Veronika Steinel beschäftigt sich mit Bewegung und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Die 17-Jährige ermittelt anhand einer Studie mit 13 Teilnehmerinnen, ob eine zehntägige Pilgerwanderung die Blutparameter beeinflusst. Die beiden 17-Jährigen, Paul Thiel und Daniel Gilg, die das Werdenfels-Gymnasium besuchen, haben ein digitales System zur Wahlabgabe und zur automatisierten Auswertung von Seminaren der Oberstufe ihrer Schule entwickelt.

„Die Teilnehmer schaffen es immer wieder, ihre Arbeiten nicht nur logisch, sondern auch sehr kreativ zu gestalten“, sagt Kerstin Giebel, Patenbeauftragte von „Jugend forscht“ bei Hoerbiger. Sie ergänzt: „Die innovativen Projekte im Regionalentscheid zeigen, dass es im Voralpenland zahlreiche begabte Nachwuchskräfte in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik gibt. Hoerbiger wird die Förderung dieser Talente auch weiterhin forcieren und den Wettbewerb nachhaltig unterstützen.“

Vorgestellt werden die Forschungsarbeiten am 28. Februar und am 1. März in der Lechsporthalle Schongau. Die Gewinner des Regionalentscheids qualifizieren sich für die bayerischen Landeswettbewerbe. Diese finden Mitte März in München („Jugend forscht“) sowie Mitte April in Dingolfing („Schüler experimentieren“) statt. Den Abschluss bildet das Bundesfinale in Erlangen.

von Kreisbote

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