Richard-Strauss-Programm

Hochkarätige Künstler und letztmalig unter Federführung von Ks. Brigitte Fassbaender

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Ks. Brigitte Fassbaender leitet das Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen seit 2009. Durch ihre besondere Ausstrahlung, ihre Nähe zum Publikum, ihre engagierte Haltung sowie ihre Mitwirkung beim Festival, sei es als Moderatorin, Sprecherin oder Leiterin des Gesangs-Meisterkurses, verleiht sie dem Festival stets eine ganz persönliche Note – und die wird auch in diesem Jahr noch einmal zu spüren sein.

GAP – Auf eine klangvolle Woche können sich Musikfreunde in Garmisch-Partenkirchen freuen: Das renommierte Richard-Strauss-Festival hält vom 24. bis 30. Juni ein erlesenes Programm bereit, mit vielen Höhepunkten und hochkarätigen Klangkörpern und Solisten. Am Schlusstag, 30. Juni, heißt es auch Abschiednehmen, wenn Ks. Brigitte Fassbaender nach neun Jahren erfolgreicher Festivalleitung die zukünftigen künstlerischen Geschicke in die Hände von Alexander Liebreich legt.

Eine Ära geht damit zu Ende. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass sich das Festival in der internationalen Szene etabliert hat. Wortgewandt und engagiert kämpfte Fassbaender dafür, dass die Anliegen des Richard-Strauss-Festivals sowohl von den Medien als auch von den Geldgebern gehört wurden. Mit ihrer beeindruckenden Persönlichkeit gewann sie die Herzen des Publikums und bescherte Garmisch-Partenkirchen neun Jahre lang eine Fülle großer musikalischer Erlebnisse. Viele international gefragte Künstlerinnen und Künstler folgten ihrer Einladung – und auch in diesem Jahr sind sie mit Gundula Janowitz, Angelika Kirchschlager, Christiane Karg, Krassimira Stoyanova, Juliane Banse, Michelle Breedt und Udo Wachtveitl, wieder zahlreich vertreten. 

Doch nicht das Abschiednehmen soll uns jetzt beschäftigen, vielmehr die Vorfreude auf die musikalischen Leckerbissen. Das Orchesterkonzert I am Eröffnungsabend des 24. Juni bringt die gefeierte Sopranistin Marlis Petersen und das Münchner Rundfunkorchester unter Dirigent Ulf Schirmer auf die Bühne: Vier letzte Lieder, Ein Heldenleben op.40 und die Burleske für Klavier und Orchester mit dem jungen französische Pianist Bertrand Chamayou sind geboten. Zum Künstlergespräch am Sonntag trifft Ks. Brigitte Fassbaender die Lieblings-Sopranistin von Karl Böhm und Herbert von Karajan, Ks. Gundula Janowitz. Feinsten britischen Humor und eine charmante Performance vereinen die „King‘s Singers“ am Montagabend in einem vielfältigen Programm. Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl begegnet uns am Dienstagnachmittag bei einer Szenischen Lesung: Er in der Rolle von Richard Strauss – Brigitte Fassbaender spricht Pauline Strauss. Beim Orchesterkonzert II am Dienstagabend widmet sich die Staatskapelle Weimar und ihr Dirigent Oleg Caetani der späten Tondichtung „Symphonia domestica“ von Strauss. Mariam Batsashvili ist am Klavier zu erleben. Als Solistin tritt Juliane Banse auf („Drei Lieder der Ophelia“). Bei der Operngala am Donnerstagabend erklingen die schönsten Arien und Duette aus den Meisterwerken Der Rosenkavalier, Die Liebe der Danae und Ariadne auf Naxos, die von namhaften Solisten interpretiert werden. Und am Abschlussabend, 30. Juni, spielt das Nationale Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks die „Alpensinfonie“ von Strauss. Am Dirigentenpult steht dann Alexander Liebreich, der künftige Leiter des Richard-Strauss-Festivals. Weitere Programmpunkte: Gesangs-Meisterkurs, Liederabend, Kammerkonzert sowie Schauspiel-Spaziergang und Kinderkonzert. Und damit hat nun der Klangmagier Richard Strauss das „Wort“.

Von Ilka Trautmann

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