Riskante Fahrmanöver wurden sofort geahndet

Rückwärtsfahrer auf der Autobahn bei Eschenlohe

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Eine Kontrollaktion wurde am Autobahnende bei Eschenlohe durchgeführt(Symbolbild).

Eschenlohe - Weil sie den Zeitverlust am Autobahnende aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht hinnehmen wollten, fuhren sechs Autofahrer auf dem Seitenstreifen kurzerhand rückwärts bis zur Anschlussstelle Eschenlohe. Zur gleichen Zeit kontrollierte die Polizei am Autobahnübergang zur B2 und nahm diese Verkehrssünder selbstverständlich besonders ins Visier.

Am Samstag, 22. Februar, führte die Verkehrspolizeiinspektion Weilheim in den Nachmittagsstunden eine gezielte Kontrollaktion am Autobahnende der A95 bei Eschenlohe durch. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es zu Stauungen, die der Fahrstreifenverengung am Autobahnende geschuldet waren.

Innerhalb von drei Stunden mussten insgesamt sieben Verkehrsteilnehmer wegen grober Verkehrsverstöße beanstandet werden. Sechs Verkehrsteilnehmer wollten die Wartezeit im Stau nicht in Kauf nehmen und entschlossen sich, auf der Autobahn am Seitenstreifen bis zur Anschlussstelle Eschenlohe rückwärts zu fahren, um die A 95 an der Ausfahrt Eschenlohe verlassen zu können. Auch wurde im Aus-/Einfahrtsbereich verkehrswidrig gewendet. Zudem wurde ein Motorradfahrer beanstandet, der die Rettungsgasse durchfuhr.

Die daraufhin natürlich sofort kontrollierten Autofahrer müssen ihr gewagtes Manöver mit Geldbußen im Bereich von 75 bis über 200 Euro bezahlen und erhalten eine Eintragung ins Verkehrszentralregister (Punkt in Flensburg). Damit kamen sie verhältnismäßig günstig davon, wenn man bedenkt, dass es bei der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bei einem solchen Fahrmanöver sogar der Fall sein kann, dass man seinen Führerschein vor Ort sofort abgibt und eine weitaus höhere Geldstrafe erwarten kann.   kb

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