Schöne Tradition 

Mittenwalder Schüler pflanzen Bäume zum Schulabschluss

Übergabe der Obstbäume durch Markus Stransky (r.) und den Vertretern der Mathilde-Hurter-Stiftung“(v.l.) Birgit Ostler, Helmut Hornsteiner und Regina Hornsteiner, an die „Quali-Schüler“ von (4.v.l.) Konrektor und Klassenlehrer Wolfgang Schwab.
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Übergabe der Obstbäume durch Markus Stransky (r.) und den Vertretern der Mathilde-Hurter-Stiftung“(v.l.) Birgit Ostler, Helmut Hornsteiner und Regina Hornsteiner, an die „Quali-Schüler“ von (4.v.l.) Konrektor und Klassenlehrer Wolfgang Schwab.

Mittenwald – Vor genau 100 Jahren hatte der spätere Schulrat und Ehrenbürger Ludwig Murr die Idee zu einem „Baum als lebende Erinnerung an die Schulzeit“. Während der damaligen Hungerzeit sollte ein Obstbaum im eigenen Garten die bestehenden Versorgungslücken schließen. Seitdem ist es an der Grund- und Mittelschule am Mauthweg Tradition, die jeweiligen Neuntklässler mit einem Baum aus der Schulzeit zu verabschieden.

Heuer duften sich 20 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9a von Klassenlehrer und Konrektor Wolfgang Schwab einen Obstbaum bei Markus Stransky in der Gärtnerei aussuchen. Bei der Übergabe im Schulhof gab er den Schülern noch Tipps für Pflanzung, Pflege und Schnitt, verteilte Informationszettel und bot an, „dass ihr jederzeit bei mir um Rat fragen könnt, wenn ihr ein Problem mit eurem Abschiedsgeschenk habt“. Von den Apfel-, Birnen und Zwetschgenbäumen werden 14 in Mittenwald, vier in Krün und einer in Wallgau (eine Schülerin hatte aus Platzmangel auf ihr Abschiedsgeschenk verzichtet)eingepflanzt. Für die Finanzierung - ein Jährling kostet rund 30 Euro - sorgt seit 13 Jahren die Mathilde-Hurter-Stiftung, die mit Regina Hornsteiner, Bettina Ostler und Helmut Hornsteiner bei der Übergabe vertreten waren. „Die Bäume sollen an eure Schulzeit erinnern“, betonte Regina Hornsteiner, „aber auch dafür sorgen, dass euch Mittenwald in guter Erinnerung bleibt“. kun

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