Schulstart mit Maskenpflicht – Lollitests sollen die dreimal wöchentlichen Schnelltests bald ablösen

Präsenzunterricht im neuen Schuljahr

Schule
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Bis mindestens 1. Oktober soll in Bayern die Maskenpflicht auch am Platz gelten. Zunächst sind dreimal wöchentlich Schnelltests geplant, die an den Grundschulen bald von den kindgerechten Lolli-Tests (zweimal pro Woche) abgelöst werden sollen.
  • Ilka Trautmann
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Landkreis – Das neue Schuljahr beginnt am Dienstag und es soll - auch dank neuer Quarantäneregeln - voller Präsenzunterricht stattfinden. Mit Testungen, Maskenpflicht und Lüften sieht man sich gewappnet, bestätigt auch Schulamtsdirektor Markus Köpf. „Die Ferien haben allen gut getan, jetzt freuen sich die Lehrkräfte auf den Präsenzunterricht. Es bleibt ein Herantasten an die Situation, aber vieles hat sich eingespielt“, erklärt er unmittelbar vor Schulstart.

Als besondere Schutzmaßnahme gilt in den ersten Unterrichtswochen im September eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht auch am Sitzplatz. In der Grundschulstufe können Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer OP-Maske. Alle Schülerinnen und Schüler sollen dreimal pro Woche einen Covid-Selbsttest machen. Nach einer Übergangsphase soll an den Grundschulen auf den sog. Lollitest gewechselt werden. „Hier muss noch in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt der organisatorische Rahmen abgesteckt werden, auch die Einweisung der Lehrkräfte muss noch erfolgen“, so Markus Köpf.

Die Kultusminister der Länder hatten außerdem festgelegt, dass im Falle einer positiven Testung eines Schülers nur noch die umsitzenden Mitschüler („enge Kontaktpersonen“) in Quarantäne geschickt werden – und nicht mehr die ganze Klasse. „Letztlich entscheidet das regionale Gesundheitsamt, wer als Kontaktperson gilt“, sagt Schulamtsdirektor Markus Köpf.

Wie steht es um die Unterrichtsversorgung im Landkreis? Insgesamt treten 35 neue Lehrkräfte ihren Dienst im Schulamtsbezirk Garmisch-Partenkirchen an. Darunter 12 junge Lehrkräfte, die nach ihrer Staatsprüfung eingestellt wurden. 702 Schulanfänger werden in 37 ersten Klassen (darunter 6 jahrgangskombinierte Klassen 1/2) eingeschult. Die Klassenstärken liegen in den Grundschulen bei durchschnittlich 21 Schülern, in den Mittelschulen bei 19 Schülern. Schulamtsdirektorin Gisela Ehrl ist zufrieden: „Die Grund- und Mittelschulen sind passend mit Lehrerstunden versorgt. Neben dem Pflicht- und Wahlpflichtunterricht sowie Förderstunden für Deutsch als Zweitsprache stehen noch 270 Stunden für Fördermaßnahmen, für musische und sportliche Arbeitsgemeinschaften sowie Angebote des Sozialen Lernens zur Verfügung.“

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