Felssicherungsmaßnahmen des Staatlichen Bauamtes machen sich bezahlt

Was für ein Brocken: Der Schutzzaun an der B2 bei Oberau bewährt sich

Felsbrocken
+
Ein gewaltiger Felsblock blieb im Schutzzaun oberhalb der stark frequentierten B2 hängen.
  • vonIlka Trautmann
    schließen

Wie notwendig die Felssicherungsarbeiten an der B2 zwischen Eschenlohe und Oberau waren, zeigte jetzt ein gewaltiger Einschlag, der von der vier Meter hohen Schutzeinrichtung abgefangen wurde.

Als im Herbst 2019 der Steinschlagschutzzaun vom Staatlichen Bauamt Weilheim neu errichtet wurde, brachte dass etliche Verkehrsbehinderungen mit sich. Vor allem von den Pendlern war Geduld gefragt. Wie sinnvoll die Felssicherungsmaßnahmen waren, zeigte sich vor kurzem. Im April 2021 ereignete sich ein Blockschlag an der B 2 zwischen Oberau und Eschenlohe. Dabei löste sich ein schwerer Felsblock (die Experten schätzen ihn auf ca. 1 Tonne) aus der Steilböschung in etwa 20 Metern Höhe über der stark frequentierten Bundesstraße. Der scheibenförmige, ca. 0,4 Kubikmeter große Brocken war den Hang hinabgestürzt und nach einer kurzen Flugphase auf einer Höhe von ca. 1,8 Metern ungebremst in den neu errichteten Steinschlagschutzzaun eingeschlagen. Das Sicherungsbauwerk hat den Felsblock wirkungsvoll zurückgehalten. So konnte verhindert werden, dass der gewaltige Brocken mit hoher Dynamik bis in den Verkehrsraum der B 2 gelangen konnte. Das Staatliche Bauamt Weilheim bittet weiterhin um Verständnis auch bei zukünftigen Felssicherungsmaßnahmen, schließlich dienen sie der Verkehrssicherheit.  kb

Auch interessant

Kommentare