Silvesterbilanz der Polizei

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Vor allem von Mitternacht an bis 06.00 Uhr früh gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums zahlreiche Notrufe ein, aus denen sich entsprechende Einsätze ableiteten.

Die Silvesternacht wurde auch in unserer Region weitgehend friedlich gefeiert. Erwartungsgemäß aber stieg das Einsatzaufkommen gegen Mitternacht an und beschäftigte die Beamtinnen und Beamten, die im gesamten Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erhöhte Präsenz zeigten, bis in die frühen Morgenstunden.

Zwei Ereignisse gibt es aus Garmisch-Partenkirchen zu vermelden. Ein erheblich angetrunkener, aggressiver 21-jähriger Mann wollte kurz vor Mitternacht in ein Lokal in Garmisch-Partenkirchen, was ihm verweigert wurde. Der 21-Jährige ließ sich von seinem Vorhaben nicht abbringen, stürzte dabei mehrfach zu Boden und zog sich Verletzungen im Gesichtsbereich zu. Er griff schließlich Helfer aus dem Lokal an und musste durch diese bis zum Eintreffen der Polizei am Boden fixiert werden. Als er der Streife übergeben werden sollte, schlug er einer Polizeibeamtin unvermittelt an den Kopf. Diese erlitt hierbei eine leichte Schwellung, blieb jedoch dienstfähig. Der junge Mann musste aufgrund seiner fortdauernde Aggressivität und Fremdgefährdung in eine psychiatrische Fachklinik untergebracht werden.

In einer Asylbewerberunterkunft in Garmisch-Partenkirchen kam es gegen 02.15 Uhr zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Familien, die dort wohnen. Im weiteren Verlauf erhielt eine der Beteiligten, eine 33-jährige schwangere Frau, einen Schlag in den Unterlaib. Sie wurde zur ärztlichen Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Es wird nun von der örtlichen Polizeiinspektion gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.   kb

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