Der Einzelkartenverkauf für die hochkarätige Sinfonie- und Kammerkonzertreihe ist gestartet

Neue Saison verspricht wahren "Klangrausch"

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Mit Blick auf das abwechslungsreiche Programm freut sich Klassikfan Dr. Sigrid Meierhofer auf die neue Konzertsaison, für die Dr. Christian Wolf (li.) und Dr. Jürgen May (re.) wieder namhafte Künstlerinnen und Künstler gewinnen konnten.

GAP – Der viel beachtete Kultursommer neigt sich dem Ende entgegen, da verheißen die Sinfonie- und Kammerkonzerte der Saison 2015/16 neuen Kunstgenuss. Die Anzahl der Konzerte wurde um je eine Veranstaltung reduziert – eine Sparmaßnahme der Marktgemeinde, „die mich wirklich schmerzt“, sagt Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer.

„Ganz bewusst aber wollten wir nicht an der Qualität sparen und so treten wieder Künstler und Klangkörper bei uns auf, die Namen von Weltruf haben“, betont Dr. Christian Wolf. „Sie alle kommen gern nach Garmisch-Partenkirchen, weil hier ein interes- siertes Publikum vorhanden ist und weil natürlich auch die Richard-Strauss-Festspiele ausstrahlen“, weiß der Leiter des Strauss-Instituts. Kein Wunder also, dass die Abonnementzahlen steigen, der Einzelkartenverkauf hat übrigens am 15. September begonnen. Das erste Sinfoniekonzert bringt am 6. Dezember die „Dresdner Kapellsolisten“ und Trompetensolistin Tine Thing Helseth mit Werken von Torelli, Vivaldi und Bach in den Kreisort. Mit Schwung geht es am 5. Januar ins neue Jahr: Die Stuttgarter Philharmoniker mit Angela Denoke (Sopran) bieten Auszüge aus der „West Side Story“ (Bernstein), Melodien von Geor-ge Gershwin und Chansons von Marquez, Hollaender und Heymann. Das dritte Sinfoniekonzert wird am 21. Februar Brahms und Dvorak auf dem Programm haben – das Philharmonische Orchester Breslau wird dann von Alexei Volodin (Klavier) begleitet.

Auch die vier Kammerkonzerte bringen Meister ihres Fachs nach Garmisch-Partenkirchen. Maria Cecilia Munoz (Quer- flöte) und Tiffany Butt (Klavier) machen am 21. November den Anfang. Muriel Cantoreggi (Violine) und Hansjacob Staemmler (Klavier) treten am 16. Januar auf. Das dritte Kammerkonzert bestreitet das Trio Gaspard, den Schlusspunkt setzt am 12. März das TenHagen-Quartett. Werke von Beethoven, Haydn, Debussy, Schönberg und Dutilleux gehören zur Programmauswahl und die Kammerkonzerte finden wie immer im Strauss-Institut statt. Die Veranstaltungen dort sind aufgrund des limitierten Platzangebots stets ausverkauft, „aber der intime Rahmen in unserem Haus macht eben auch den Reiz dieser Konzerte aus“, sagt Dr. Jürgen May.

Von Ilka Trautmann

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