Kunstvoll gefertigte Exponate der Volkskunst

Sonderausstellung "Weihnachtskrippen im Werdenfelser Land" im Museum Aschenbrenner

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Tatkräftig sind Vorstandsmitglieder und Helfer des Vereins mit dem Aufbau der Sonderausstellung im Museum Aschenbrenner beschäftigt. Von links: Hans Kriner, Erwin Bogusch, Matthias Emmerich senior, Matthias Wackerle, Margit Wackerle und Vorsitzender Ferdl Brunnenmayer.

Ein seltenes Ereignis, das nicht alle Jahre vorkommt: "Weihnachtskrippen im Werdenfelser Land" – unter dieser Überschrift bereitet der fast 500 Mitglieder zählende Verein der Werdenfelser Krippenfreunde derzeit eine große Sonderausstellung im Museum Aschenbrenner vor. 

Noch laufen im Veranstaltungsraum im ersten Stockwerk des Museums die letzten Vorbereitungen, ehe die Ausstellung am Donnerstag, 21. November, für die Mitglieder des Vereins sowie geladene Gäste offiziell eröffnet wird. Ab dem 22. November bis zum 2. Februar 2020 ist die Ausstellung dann für jedermann zugänglich. 

„Es war wieder eine große Herausforderung für den Verein, diese Schau auf den Weg zu bringen”, sagt Vorsitzender Ferdl Brunnenmayer. „Denn für das Erstellen der aufwändigen Unterkonstruktion bis hin zur Scheibenmontage und dem Einbau der Krippenbauten fielen genügend ehrenamtliche Stunden der Vorstandsmitglieder und Helfer an.” 

Nur alle fünf Jahre gibt es im Museum Aschenbrenner neben der Dauerausstellung von Krippen im Erdgeschoss auch eine Sonderausstellung mit ausgesuchten Exponaten zu bewundern. „Und dieses Mal fällt die Ausstellung auch mit der 88. Landestagung des Verbandes Bayerischer Krippenfreunde zusammen, für dessen Austragung sich die Werdenfelser Krippenfreunde im Garmisch-Partenkirchner Kongresshaus beworben hatten”, informiert Brunnenmayer.“ Gut 800 Mitglieder der 45 Ortsvereine von Günzburg über Bamberg bis zum Bayerischen Wald – also alle, die im Dachverband organisiert sind – werden am Samstag, 23. November, ihre Tagung mit einem umfassenden Begleitprogramm absolvieren.

Während die Landestagung nur einen Tag andauert, beschäftigt die Organisatoren des Vereins die Sonderausstellung weit intensiver. Bis zu Mariä Lichtmess am 2. Februar 2020 stehen aneinandergereiht und in zahlreichen Vitrinen ausgewählte heimatliche Krippen, orientalische Bauten und Landschaften, kunstvoll gefertigte Einzelstücke sowie weitere Beispiele einer ausgeprägten religiösen Volkskunst von diversen Leihgebern. „Dreißig laufende Meter Ausstellungsfläche stehen uns zur Verfügung, daneben noch viele Vitrinen”, freut sich Brunnenmayer, der auf eine gute Resonanz der Ausstellung bei Einheimischen und Gästen wie  auch den zahlreichen Krippenfreunden aus dem bayerischen und Tiroler Raum hofft. Als besondere Höhepunkte werden die Aktionstage gelten: Ein Paradeisl-Bastel-Nachmittag für Kinder (29. November), der Nikolaus-Besuch am 8. Dezember und am 12. Januar eine „Lebende Werkstatt” mit Schauschnitzen, Hintergrundmalen, Figuren bekleiden, sowie der Fertigung von Klosterarbeiten.  mun

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